Zeit und inhaltsgleiche Übertragung auf die Beschäftigten und die Beamten der Länder

3. April 2012 | Themenbereich: Strafvollzug | Drucken

Der dbb ist die Einkommensrunde erneut ganzheitlich angegangen. Die Forderung galt und gilt für Arbeitnehmer und Beamte. Der gefundene Kompromiss muss also nun auch zeit- und inhaltsgleich auf die beamteten Kolleginnen und Kollegen übertragen werden.

Schon in den Potsdamer Verhandlungen hat dbb-Vize Stöhr diese Forderung dem Bundesinnenminister nachdrücklich auf den Tisch gelegt. Bundesinnenminister Friedrich hat seine Unterstützung bereits zugesagt. Dies müsse auch für die Beschäftigten und die Beamten der Länder gelten, so der BSBD Bundesvorsitzende Anton Bachl.

Bachl wörtlich: „Ich fordere die Länder auf, entstandene Einkommensrückstände nicht durch erneutes Taktieren weiter ansteigen zu lassen. Im Gegenteil! Länder wie z. B. Rheinland-Pfalz müssen nach diesem Tarifabschluss erkennen, dass man mit seinen Beamten so nicht umgehen kann. So verkommt der Föderalismus immer mehr zum Schäbigkeitswettbewerb.“