Kriminalistisch professionelle Ermittlungsarbeit benötigt Distanz zur Öffentlichkeit

2. April 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

„Die Kriminalisten, die die Ermittlungen in dem Verfahren um die Tötung der 11-jährigen Lena in Emden führen, müssen dies ohne überzogenen Zeitdruck aus der medialen Öffentlichkeit tun können,“ fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz mehr Vertrauen in die Ermittlungstätigkeit der Kriminalisten in Emden.

Tatortarbeit, Ermittlungsarbeit, Vernehmungen, Zeugensuche und Befragung, Analyse der vorliegenden Spuren und Aussagen, dies alles ist Teil der sehr komplexen Ermittlungstätigkeit in einem Verfahren, das die Aufklärung dieses Kapitaldeliktes zum Ziel hat.

Von höchster Wichtigkeit ist dabei, dass gesicherte Spuren oder Tatumstände, die nur vom Täter verursacht werden konnten oder dem bekannt sein können, nicht in die Öffentlichkeit geraten.

Deshalb werden die Ermittler ganz sicher keine Umstände in die Öffentlichkeit bringen oder dort kommentieren, von dem nur der Täter wissen kann.

„Die Ermittler in Emden sollten mit einem Vertrauensvorschuss in ihre Ermittlungstätigkeit ausgestattet werden, damit sie mit Sorgfalt und Konzentration die Tatabläufe ermitteln, beweiskräftig sichern und plausibel recherchieren können“, vertraut der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz auf die kriminalistische Kompetenz der Ermittler vor Ort.

 

 

 

 

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