Ergebnis jetzt auf Besoldungsbereich übertragen!

2. April 2012 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Der Deutsche BundeswehrVerband begrüßt die Einigung bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst ausdrücklich.

Der Bundesvorsitzende Oberst Ulrich Kirsch: „Wenn es jetzt zu einem Lohnplus von 6,3 Prozent in zwei Jahren kommt, ist das ein gutes Ergebnis und ein positives Signal für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen.“

Das Resultat liege nur knapp unter der Forderung des BundeswehrVerbandes von 6,5 Prozent, so Kirsch.

„Jetzt kommt es darauf an, das Ergebnis zeit-, inhalts- und wirkungsgleich auf alle Empfänger von Besoldung und Versorgungsbezügen zu übertragen“, fordert Oberst Kirsch. „Der erzielte Kompromiss im Tarifbereich ermöglicht damit den Anschluss an die allgemeine Entwicklung bei Löhnen und Gehältern in der Industrie und der Wirtschaft“, sagt Kirsch. Der Bundesvorsitzende weiter: „Soldaten, Richter und Beamten dürfen dabei keinesfalls ausgeschlossen werden“.

 

 

1 Kommentar
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  1. Oberst Ulrich Kirsch hat mit der Übertragung des Ergebnisses auf den Beamtenbereich recht, jedoch liegt er falsch darin, dass das Ergebnis nur knapp hinter der Forderung liegt. Gefordert waren 6,5 % im Jahr und min. 200 Euro monatlich.
    Das Ergebnis ist nicht mal die Hälfte, hinzu kommen noch 16 verschiedene Landesbesoldungen. Ich erinnere auch an die Problematik in den Kommunen, wo Beamte und Angestellte teilweise gleiche Arbeit leisten und verrichten.
    Besser als nichts , aber deutlich hinter den Erwartungen ist der Abschluss, Übertrag fraglich

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