BSBD gewinnt Personalratswahl bei der JVA Wuppertal-Ronsdorf

2. April 2012 | Themenbereich: Nordrhein Westfalen, Strafvollzug | Drucken

Nachdem die Aufgaben des Ortspersonalrates bislang durch den Hauptpersonalrat Strafvollzug wahrgenommen worden sind, hatten die Wuppertaler Kolleginnen und Kollegen am 29. März 2012 erstmals Gelegenheit, ein eigenes Mitbestimmungsgremium zu wählen. Von den sieben zu vergebenden Mandaten entfielen sechs auf die Listen des BSBD (fünf Beamtensitze und ein Beschäftigtensitz), während die gewerkschaftliche Konkurrenz von Verdi lediglich einen Beamtensitz ergattern konnte. Gänzlich leer ging eine Freie Liste aus, die dem Vernehmen nach in der Gunst der Anstaltsleitung stehen soll.

Mit diesem glanzvollen Sieg, den der BSBD den Kolleginnen und Kollegen vor Ort zu verdanken hat, konnte die Gewerkschaft Strafvollzug ihre Rolle als führende Interessenvertretung der Strafvollzugsbediensteten bestätigen. Durch eine ausschließlich an der Sache orientierte Aufgabenwahrnehmung wollen die BSBD-Vertreter auch all jene Kolleginnen und Kollegen überzeugen, die sich anlässlich der Wahl noch nicht für die BSBD-Listen ausgesprochen haben.

Die Mandatsträger sehen ihre Aufgabe darin, die Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu bündeln, unterschiedliche Auffassungen und Meinungsgegensätze miteinander zu versöhnen und möglichst tragfähige Kompromisse zu entwickeln, damit jeweils ein gerechter Interessenausgleich in Verhandlungen mit der Leitung der JVA Wuppertal-Ronsdorf erzielt werden kann.

Der BSBD dankt allen seinen Wählerinnen und Wählern für den großen Vertrauensbeweis, der für die BSBD-Mandatsträger Verpflichtung und Ansporn zugleich ist. Auch wenn der Personalrat überwiegend für die Wahrnehmung von Kollektivinteressen zuständig ist, so werden die Mandatsträger des BSBD den einzelnen Kolleginnen und Kollegen auch als hilfreiche Wegbegleiter und Ratgeber zur Verfügung stehen.

1 Kommentar
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  1. Die JVA Wuppertal- Ronsdorf hat gewählt.

    Es wird sich wie immer erst sehr viel später zeigen, ob die Erwartungen oder Versprechen sich erfüllen werden. Ob man dann noch von einem glanzvollen Sieg des BSBD sprechen wird ?
    Wenn auch nur ein zehntel der Wahlversprechen in die Realität umgesetzt werden sollten, wäre ich mehr als zufrieden und sehr, sehr überrascht. Der BSBD hat sich in den vergangenen Jahren selbst immer als größten und engagiertesten Vertreter des Strafvollzuges bezeichnet, ob zu Recht, mag jeder für sich selbst entscheiden. Aber warten wir es ab. Vielleicht geschehen ja doch noch kleine Wunder. Seien wir ehrlich, wir rechnen nicht wirklich damit, oder? Ein erwartungvolles BSBD Mitglied

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