Von Grün auf Blau: Dienstkleidung in der Justiz wird umgestellt

30. März 2012 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Justiz | Drucken

Blau statt Grün, heißt es künftig in den Justizvollzugsanstalten und den Gerichtssälen des Landes. Denn ab kommender Woche beliefert das Logistikzentrum Baden-Württemberg die Bediensteten im allgemeinen Vollzugsdienst sowie die Gerichtswachtmeister mit neuer, blauer Dienstkleidung. „Ob Cargohosen, Lederjacken, Hemden, Krawatten oder Mützen – die neue Dienstkleidung ist modern und funktional“, sagte Justizminister Rainer Stickelberger am Freitag (30. März 2012) in Stuttgart. „Und die große Zahl an Bestellungen zeigt, dass sie den Bediensteten auch gefällt.“ Seit Beginn des Jahres waren beim Logistikzentrum rund 1500 Vorbestellungen eingegangen.

Die neue, blaue Dienstkleidung ist an den blauen Uniformen der Polizei orientiert. In den einzelnen Justizvollzugsanstalten sowie an den Gerichten waren zunächst Musterkollektionen geprüft worden. In der Justizvollzugsanstalt Stuttgart lief ein zweimonatiger Trageversuch, ehe die Dienstkleidung ausgeschrieben wurde und in die Produktion ging. Die Bediensteten erwerben die Kleidung über das ihnen zur Verfügung stehende Kleidergeld. Nach zwei Jahren wird überprüft, wie weit die Umstellung auf die blaue Dienstkleidung fortgeschritten ist.

Weitere Informationen:

Insgesamt 2900 Männer und Frauen in der Justiz in Baden-Württemberg tragen bislang die grüne Dienstkleidung und können nun auf die blaue umstellen: Rund 2500 Bedienstete im allgemeinen Vollzugsdienst sowie etwa 400 Gerichtswachtmeister.

Zu einer Kollektion der blauen Dienstkleidung gehören Hosen (Cargohose und Tuchhose – jeweils für Sommer und Winter), Jacken (Windjacke, Regenjacke, Winterjacke, Lederjacke), Oberbekleidung (Tuchjacke, Strickjacke, Hemden – jeweils kurz- und langarm in blau und weiß, Pullover), Schirmmütze, Gürtel, Schulterklappen, Krawatte, Strickmütze, Schal und Baseball-Cap.

 

 

 

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