Gratulation zur Festnahme des mutmaßlichen Mädchenmörders

30. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Nach der Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen im Mordfall der elfjährigen Lena hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, der 40-köpfigen Mordkommission ‚Parkhaus‘ zur weitgehenden Aufklärung des Verbrechens gratuliert. Witthaut: „Unsere Kolleginnen und Kollegen haben rund um die Uhr an der Aufklärung des abscheulichen Verbrechens gearbeitet. Dafür gebührt ihnen unser Dank.“

Als äußerst besorgniserregend bewertet der GdP-Vorsitzende die Aufrufe zur Lynchjustiz, die in sozialen Netzwerken veröffentlicht wurden und die zu einer Menschenansammlung vor der Emdener Polizeiinspektion führten. „Über Stunden wurden die Ermittler von einer aufgebrachten Menschenmenge bei ihrer Arbeit erheblich gestört. Das ist nicht hinnehmbar.“ Die Ankündigung der örtlichen Polizei, gegen die Anstifter der Aufruhr mit aller strafrechtlichen Härte vorzugehen, unterstütze die GdP ausdrücklich, so Witthaut.

 

 

 

1 Kommentar
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  1. Das passt doch!
    Aufwachen, nicht die Internetuser haben Sch***e gebaut, sondern:

    Zitat:“Nach der Festnahme eines 17-jährigen Tatverdächtigen im Mordfall der elfjährigen Lena hat der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, der 40-köpfigen Mordkommission ‚Parkhaus‘ zur weitgehenden Aufklärung des Verbrechens gratuliert.“

    … die 40-köpfige Mordkommission!

    Die sollten sich den Denunzianten schnappen!
    Dann wieder eine Pressekonferenz geben, um dann später festzustellen, das der lediglich den Bengel nicht mochte!
    Klar werden dann die Internetuser wieder zum Lynchen animiert und gegen die Internetuser muss man dann vorgehen, wegen Verhetzung!

    … und der Mörder grinst sich eins!

    Dann schnappt man sich den Verursacher der Internetlyncherei!
    … klar mit Pressekonferenz!

    … und der Mörder fällt Tod um, Zwerchfellriss, vom vielen Lachen!

    Wie man sowas verhindern kann?
    Informationen zu „Befragungen“ (Pressekonferenzen) erst raus zu geben, wenn man sich wirklich sicher ist! Das ist schwer, ich behaupte nicht das Gegenteil! Der Pressemob kann schon ziemlich Nerven!
    Evtl. eine generelle (Bundesweite) Zeitsperre von min. 7 Tagen einrichten, in denen allen möglichen Spuren nachgegangen wird … und nicht nur einem Hinweis eines Nachbarn, dem die Musik des Bengels nicht gefiel!

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