Verbraucherkommission fordert besseren Schutz der Datensicherheit im Internet

28. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

 

Bayerns Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk hat heute in München die Stellungnahme der Verbraucherkommission Bayern zur Verbesserung der Sicherheit von Verbraucherdaten im Internet entgegen genommen.

Die Verbraucherkommission Bayern empfiehlt insbesondere

  •  die Etablierung von Datenschutz als Wettbewerbsvorteil,
  •  die wirksame Kontrolle der Einhaltung der gesetzlichen Regelungen,
  • die Stärkung der individuellen Rechte der Verbraucher sowie die Förderung der Datenkompetenz und die Sensibilisierung der Verbraucher für die Risiken im Umgang mit dem Internet.

Merk: „Die Stellungnahme des unabhängigen Expertengremiums bestätigt meine Auffassung, dass wir uns für einen besseren Datenschutzstandard im Internet konsequent einsetzen müssen. Auch ich halte es für ganz zentral, dass wir das Bewusstsein der Verbraucher für Datenschutz und Datensicherheit fördern. Gerade in diesem Bereich haben wir in Bayern bereits Einiges auf den Weg gebracht.“

Das Verbraucherschutzministerium hat gemeinsam mit dem Kultusministerium bereits im Jahr 2009 Richtlinien für die ökonomische Verbraucherbildung an Schulen erlassen. Merk: „Gerade die Jugendlichen sind in sozialen Netzwerken wie Facebook besonders aktiv und gehen oft sorglos mit persönlichen Informationen wie Namen oder private Fotos um. Die Vermittlung von Datenkompetenz an Schulen ist mir daher ein dringendes Anliegen.“

Mindestens genauso wichtig ist heute aber lebenslanges Lernen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Volkshochschulverband wird das Verbraucherschutzministerium deshalb ein Netzwerk von Multiplikatoren aufbauen, die ihrerseits im Rahmen der Erwachsenenbildung Schulungen im Bereich Internet und Datenschutz anbieten werden. Merk: „Ich freue mich, dass auch die Verbraucherkommission Bayern diese Maßnahmen als wirkungsvolle Möglichkeit zur Durchsetzung von Datenschutz ansieht.“

Die Verbraucherkommission Bayern ist ein unabhängiges Gremium, dem hochrangige Experten aus der Wissenschaft, der Wirtschaft und den Verbraucherverbänden angehören. Die Aufgabe des Gremiums besteht darin, neue Entwicklungen in der Verbraucherpolitik aufzugreifen und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten.

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