Rocker versus organisierte Kriminalität

27. März 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Jahrelang haben der BDK und investigative Journalisten vom NDR und dem bremer Weser-Kurier auf die erheblichen Gefahren durch die so genannten Motorcycleclubs „Hells Angels, Bandidos, Red Devils, Mongols sowie Gremium MC“ hingewiesen.

Nicht viel geschah. Lediglich unser LKA Hannover mühte sich redlich.

Mittlerweile ist das gesamte Land Niedersachsen (zuletzt in der Stadt Salzgitter mit der Gründung eines Red Devils Ablegers) mit diesen „Rockerdependancen“ überzogen und man muss fürchten, dass das Rotlicht- und Türstehergewerbe peu à peu in die Fänge dieser kriminellen Gruppen geraten wird.

Erst nachdem eine kleine niedersächsische Stadt sich in den Armen der Hells Angels verfangen sah, unsere Landeshauptstadt Hannover im Bereich des Rotlichtmilieus zur rechtsfreien Zone verkommen schien und letztlich ein Polizeipräsident mittelbar über unüberlegte Kontakte zu den Hells Angels in Hannover zu Fall gekommen ist, kam nachhaltig Druck „in den Kessel“.

Mittlerweile hat die Polizeiakademie hier den notwendigen Fortbildungsbedarf erkannt und bietet demnächst für die Kolleginnen und Kollegen der Basis- und Spezialdienststellen entsprechende Fortbildungsangebote zum Thema „Rockerkriminalität“ an.

Der BDK begrüßt diesen wichtigen Schritt!!

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