„Inspire, YouTube & Co.“ – ein Symposium der Initiative Sicherheitspartnerschaft

27. März 2012 | Themenbereich: BMI, Innere Sicherheit | Drucken

Um der islamistischen Radikalisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen entgegen zu wirken, hat Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich die „Initiative Sicherheitspartnerschaft – Gemeinsam mit Muslimen für Sicherheit“ ins Leben gerufen.

Im Rahmen dieser Initiative hat heute das Symposium „Inspire, YouTube & Co.“ in Berlin stattgefunden. Vertreter muslimischer Verbände, engagierte muslimische Einzelpersönlichkeiten, Vertreter der Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern sowie Wissenschaftler, Mitarbeiter von Nichtregierungsorganisationen und Journalisten haben über den Einfluss moderner Medien auf Radikalisierungsprozesse diskutiert.

„Es ist unser gemeinsames Anliegen, konsequent gegen Gewalt und jede Form von Extremismus vorzugehen“, sagte Dr. Friedrich zu Beginn der Veranstaltung. „Vom islamistischen Terrorismus geht nach wie vor eine große Gefahr für unsere Sicherheit aus. Auf dramatische Weise wurde uns dies in den letzten Tagen durch die furchtbaren Morde in Toulouse deutlich“, so Dr. Friedrich.

Das heutige Symposium sei ein weiterer Baustein bei der gemeinsamen Suche nach Lösungen, wie Radikalisierungsprozesse verhindert oder aufgehalten werden können. Vor diesem Hintergrund hat Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich auf der Veranstaltung die ersten Ergebnisse der Initiative Sicherheitspartnerschaft vorgestellt.

Dazu gehören u. a. die Website www.-initiative-sicherheitspartnerschaft.de und die Beratungsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Auch ein Projektwettbewerb zählt dazu.

Gesucht werden überzeugende Ideen, die dazu beitragen, das Umfeld von radikalisierten Jugendlichen zu stabilisieren und so deradikalisierend zu wirken.

Eine Bewerbung ist bis zum 31. Mai 2012 unter www.-initiative-sicherheitspartnerschaft.de möglich.

Auf dem Symposium hat zudem Dr. Peter Neumann, Direktor des International Centre for the Study of Radicalisation und Professor am King’s College in London, einen Vortrag gehalten. Im Anschluss haben Aiman Mazyek, Vorsitzender des Zentralrates der Muslime in Deutschland, Dr. Alexander Eisvogel, stellvertretender Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, der Journalist Yassin Musharbash und Hans-Werner Wargel, Präsident des Verfassungsschutzes Niedersachsen, das Thema im Rahmen einer Podiumsdiskussion vertieft.

Quelle: Bundesministerium des Innern

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