GdP fordert bessere Aufklärung der Beschäftigten

27. März 2012 | Themenbereich: Baden-Württemberg, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Heute haben Ministerpräsident Kretschmann und Innenminister Gall die regionalen Zuständigkeiten und die Standorte der neuen Polizeipräsidien vorgestellt.

Für die Gewerkschaft der Polizei (GdP) beginnt nun die eigentliche Arbeit, denn nun muss die Reform mit Leben erfüllt werden, so der Landesvorsitzende Rüdiger Seidenspinner.

„Eine so große Reform“, so Seidenspinner, „darf keine Verlierer produzieren. Wir legen höchstes Augenmerk auf die Sozialverträglichkeit und den Erhalt der Inneren Sicherheit“.

Der Hinweis, dass die Kriminalpolizei sich nicht aus der Fläche zurückziehen darf, ist in weiten Teilen Rechnung getragen worden. Die Gewerkschaft der Polizei will nun kritisch und unter Hinzuziehung ihrer Experten aus dem Bereich der Kriminalpolizei bewerten, wo in diesem Bereich gegebenenfalls nachgebessert werden muss.

Die GdP bemängelt eine detaillierte Darstellung, was aus den bisherigen Fortbildungsstandorten Wertheim und Freiburg werden soll. „Hier hätten es die Beschäftigten verdient, dass man ihnen konkret sagt, was man mit ihnen vor hat“, so Seidenspinner weiter. Durch die Veröffentlichung von neuen Polizeilandkarten müssen die Polizeibeschäftigten nun in einer Art „Suchspiel“ feststellen, welche Dienststelle es in Zukunft noch geben soll und welche nicht. Seidenspinner verlangt hier eine sofortige Nachbesserung der Informationspolitik.

Die Gewerkschaft der Polizei will die Umsetzung und Ausgestaltung weiterhin kritisch konstruktiv begleiten, um das Beste für ihre Mitglieder, aber auch für die innere Sicherheit unseres Landes zu erreichen, so Seidenspinner.

 

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