Massive Zunahme von Drogen-Erstkonsumenten schockiert

26. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Die massive Zunahme von Erstkonsumenten harter Drogen sei ein schockierendes Alarmsignal, sagte der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Bernhard Witthaut, anlässlich der Vorstellung der Rauschgiftlage 2011. Man dürfe sich durch den erfreulichen Rückgang der Drogentoten um 20 Prozent im letzten Jahr nicht täuschen lassen. Vor allem der explosionsartige Anstieg der erstauffälligen Konsumenten der extrem zerstörerischen synthetischen Droge Crystal um rund 164 Prozent müsse ein Weckruf für diejenigen sein, die der Drogenfreigabe das Wort reden. Witthaut: „Rauschgiftkriminalität ist ein Kontrolldelikt. Die Polizei muss den Druck auf die Hintermänner des Drogengeschäfts hoch halten können. Der Druck setzt schon bei den Drogen-Konsumenten an. Eine wirksame Bekämpfung der organisierten Drogenkriminalität ist nur möglich, wenn die Polizei über ausreichende Ressourcen verfügt.“

Witthaut mahnte die Legalisierungsbefürworter sogenannter weicher Drogen, die intensiven Präventionsbestrebungen der Bundesregierung nicht zu unterlaufen. Der GdP-Vorsitzende: „Das Gerede über angeblich harmlose Drogen ist angesichts der polizeilichen Erkenntnislage unerträglich.“

Die GdP, so Witthaut, sehe sich indes in ihrer Einschätzung, Cannabis nicht zu verharmlosen, durch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans, und den Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, bestätigt. „Der Cannabis-Wirkstoffgehalt, Tetrahydrocannabinol (THC) werde durch moderne Züchtungen stetig erhöht. Die Gefahr bleibender Hirnschäden vor allem bei jungen Konsumenten ist sehr hoch“, sagte der GdP-Vorsitzende.

 

1 Kommentar
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  1. Ziitat :„Das Gerede über angeblich harmlose Drogen ist angesichts der polizeilichen Erkenntnislage unerträglich.“

    Das herumgegröhle, die Sachzerstörungen und die Gewaltdelikte durch die legale Droge Alkohol sind unerträglich aber das sieht Herr Witthaut nicht bzw. sind diese für Ihn nicht Erwähnenswert oder relevant in der polizeilichen Erkenntnislage?

    Er diffarmiert und kriminalisiert unbescholtene erwachsene cannabsikonsumierende Bundesbürger, mit scheinheiligen Argumenten (polizeiliche Erkenntnislage?) denen wissenschaftliche Fakten und Erkenntnisse gegenüberstehen!

    Anstatt der Polizei u.a. bei > 4 Millionen Menschen wieder das Ansehen zu verschaffen was Ihr für die Arbeit (vom „Kiffer“ jagen mal ganz abgesehen!) die Sie leistet auch zustehen sollte! Vergeudet er weiterhin an eine Idiologie festbeissend dringend benötigte Ressourcen!

    Es würden durch eine Entkriminalisierung nicht nur harmlose Bundesbürger vor moralisch fragwürdigen Gesetzen und Sanktionen geschützt, sondern auch dem nicht konsumierenden Bundesbürger könnte seitens der Polizei dann auch mehr Arbeitszeit für den Schutz zur Verfügung stehen die momentan für die Verfolgung und die damit einhergehende Bürokratie absolut ungefährlicher und unschuldiger Menschen verschwendet wird!

    Ich rede hier nicht von kleinkriminellen Jugendlichen oder Verbrechern die Kiffen, ich rede hier von normalen erwachsenen Bundesbürgern die Cannabis konsumieren und genauso verfolgt werden wie erst genannte!

    Ob er damit dem Ansehen der Polizei nicht mehr schadet, als das er Ihr und den betroffenen Drogenkonsumenten insgesamt hilft, werde ich hier nicht bewerten!

    Was für mich unerträglich ist, sind Herr Witthaut seine Ausführungen! Denn eine ehrliche Aufklärungen ist dem Brüger hilfreicher als überzogene theatralische Ausführungen von Lügen und Antidrogen Propaganda, jeder der Erkennt das Cannabis nunmal nicht in dem Maße Gefährlich ist wie es propagiert wird der wird auch an den anderen Warnungen vor harten Drogen zweifeln! Für diesen Verlust der Glaubhaftigkeit und der damit einhergehenden Gefährdung unaufgeklärter Bundesbürger trägt dann auch ein Herr Witthaut mit Verantwortung, das ist für mich als Bundesbürger unerträglich sowie das so ein Mensch Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei ist.

    Cannabis ist keine Süßigkeit das ist mal klar, aber Cannabis ist bei weitem nicht so gefährlich für den Konsumierenden und auch für sein Umfeld als wie es beim Alkohol der Fall ist. Die Strafverfolgung ist für einen Cannabiskonsumenten das gefährlichste was diesem passieren kann, den Schaden den eine Strafverfolgung beim Betroffenen anrichtet kann nicht durch den zügellosesten Cannabiskonsum erreicht werden!

    Schäden durch akuten Cannabiskonsum sind im Gegensatz zur Schädigung durch akuten Alkoholkonsum reversibel, der geistige Zustand wird nicht auf Dauer beeinträchtigt solange der Konsument nicht psychisch vorbelastet ist. Der geistige Zustand eines gesunden Menschen kann aber wohl dauerhaft durch akuten Alkoholkonsum geschädigt werden, bei einer psychischen vorbelastung natürlich ebenso!

    Ein Cannabiskonsument hat weder Leberzirrose noch anderweitiges Organversagen durch seinen Substanzkonsum zu befürchten, geistige Beeinträchtigungen durch zügellosen Konsum gehen innerhalb weniger Tage oder Wochen zurück! Beim Korsakov-Syndrom (Alkohol!) ist Ende, da ist man dauerhaft geistig Krank!

    Also Cannabis verharmlosen, Nein weder muss das sein noch tun das die Befürworter!

    Und es theatralisch zu Verteufeln ist bei weitem schlimmer als zu sagen Cannabis sei harmlos! Denn dies ist es im Vergleich mit Alkohol auf jeden Fall!

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