GdP fordert 1700 Neueinstellungen

19. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Wegen der massiven Überalterung der Polizei, wird die Lücke zwischen den Polizisten, die neu eingestellt werden, und denjenigen, die alterbedingt aus dem Polizeidienst ausscheiden, in den kommenden Jahren immer größer. Wenn die Einstellungszahlen nicht erhöht werden, gehen 2020 fast 1000 Polizisten mehr in den Ruhestand, als jüngere Berufseinsteiger nachrücken. Die GdP fordert deshalb, dass die Zahl der Neueinstellungen bei der Polizei ab dem kommenden Jahr von 1400 auf 1700 Kommissaranwärterinnen und -anwärter erhöht wird.

In mehreren, am Wochenende in der WAZ-Mediengruppe erschienenen Artikeln hat GdP-Landesvorsitzender Frank Richter die Forderung nach zusätzlichen Einstellungen auch damit begründet, dass sonst die gestiegenen Anforderungen an die Polizei durch die Zunahme der Straftaten und durch steigende Unfallzahlen nicht zu bewältigen sind. Zudem werden immer mehr Polizisten durch den Aufbau neuer Fahndungsschwerpunkte wie die Bekämpfung der Internetkriminalität und die Verfolgung rechter Terrorgruppen gebunden. Dadurch stehen sie für die Bekämpfung der normalen Alltagskriminalität nicht mehr zur Verfügung. Die Forderung nach einer Erhöhung der Einstellungen auf 1700 Kommissaranwärterinnen und -anwärter gilt unabhängig vom Ausgang der Landtagswahl.

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