Forderungen des BDK zeigen Wirkung

19. März 2012 | Themenbereich: Bremen, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter in Bremen begrüßt die angekündigten Maßnahmen des Innensenators zur Bekämpfung des Raubes und des Wohnungseinbruchs, wenngleich es sich hierbei allenfalls um eine erste positive Richtungsänderung handeln kann.

„Die Spurensuche und -auswertung zu verstärken, war ja eine unserer zentralen Forderungen, die wir wiederholt erhoben haben.“ so Paul Lapsien, Landesvorsitzender des BDK. Insofern kann die beabsichtigte Neueinstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern langfristig durchaus zu einer spürbaren Entlastung in diesen Bereichen führen und so letztlich die Ermittlungen nicht nur in den aktuell in den Focus geratenen Deliktsfeldern erfolgreicher gestalten.

Und sollte der angekündigte massive Personaleinsatz beinhalten, die Polizeipräsenz auf der Straße zu erhöhen, so ist dieses ebenfalls nur zu befürworten. Wissenschaftliche Studien belegen zudem, dass der wirksamste Einbruchschutz nach wie vor durch eine aufmerksame Nachbarschaft sowie durch starke und kontinuierliche Polizeipräsenz auf der Straße erreicht wird.

Kritisch steht der BDK der Ankündigung gegenüber, die Ermittlungen durch Umschichtungen von Personal aus anderen Bereichen zu verstärken. Dieses wird zwangsläufig zu Defiziten sowie zusätzlichen Belastungen der Bediensteten in anderen Arbeitsfeldern führen, obwohl die Kolleginnen und Kollegen der Polizei Bremen aufgrund der in der Vergangenheit vorgenommenen massiven Stelleneinsparungen bereits heute schon in vielen Bereichen die Grenze ihrer Belastungsfähigkeit erreicht haben.

Der BDK wird die weitere Vorgehensweise wie gewohnt konstruktiv und kritisch begleiten.

 

 

 

 

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