Schulen stark machen gegen Rechtsextremismus

15. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Schleswig-Holstein | Drucken

Zum Thema „Prävention von Rechtsextremismus an den Schulen in Schleswig-Holstein“ sagt die bildungspolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Anke Erdmann:

„NPD-Propaganda auf dem Schulhof und Rechtsextreme in sozialen Netzwerken: Jugendliche sind ins Visier der Rechtsextremen geraten. Die Anwerbestrategien sind subtil bis offensiv.

Wir beantragen deshalb für die nächste Sitzung des Bildungsausschusses am 29.03.2012 den Punkt „Prävention von Rechtsextremismus an den Schulen in Schleswig-Holstein“ auf die Tagesordnung zu setzen.

Dazu soll das „Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextremismus in Schleswig-Holstein“ des Innenministeriums eingeladen werden. Es ist klar: Die Schule ist ein wichtiger Ort, um Jugendliche stark gegen Rechts zu machen! Wir wollen uns dazu ein Bild im Ausschuss machen. Welche Maßnahmen gibt es, welche Potenziale sehen die ExpertInnen?“

Die Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus, Luise Amtsberg, ergänzt:   „Fehlende Anerkennung durch das Elternhaus, die Schule oder das Umfeld und fehlende Perspektive sind häufig der Grund, warum junge Menschen in rechtsextreme Strukturen abrutschen. Die Schule ist die Institution, die Kinder und Jugendliche am intensivsten prägt. Es ist daher wichtig, dass unser Bildungssystem auf das Phänomen Rechtsextremismus reagiert.

Rechtsextremismus und Alltagsrassismus muss im Schulalltag thematisiert werden. Lehrerinnen und Lehrer müssen dabei unterstützt werden, rechtsextreme Strukturen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken. Die Schulen gegen Rassismus sind da ein guter Ausgangspunkt.“

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

im Schleswig-Holsteinischen Landtag

 

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.