Leistungsgerechte Bezahlung muss Chefsache werden

15. März 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) – Landesverband Brandenburg – unterstützt die Forderung des Innenexperten der CDU-Landtagsfraktion Björn Lakenmacher nach mehr Wertschätzung für die Brandenburger Polizei durch die Landesregierung.

Mit Blick auf Personalabbau und Arbeitsverdichtung müsse endlich nachhaltig in die Motivation investiert werden. Der BDK-Landesvorsitzende Wolfgang Bauch (51) forderte Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) auf, die leistungsgerechte Bezahlung der Brandenburger Polizisten zur Chefsache zu machen und dazu einen ergebnisorientierten Dialog mit den Gewerkschaften und Berufsverbänden der Polizei zu führen. Dazu gehöre die Lösung des immensen Beförderungsstaus. Brandenburg sei nicht nur bei der Bezahlung seines öffentlichen Dienstes bundesweit das Schlusslicht, sondern auch bei den Beförderungen. So seien die Karrierechancen der märkischen Kriminalisten nach einer Erhebung der Kripo-Gewerkschaft die schlechtesten bundesweit. Bauch forderte von der Landesregierung jährlich 1.000 Beförderungen für die Brandenburger Ordnungshüter. Wo im Fernsehkrimi in Anlehnung an die Realität in vielen Bundesländern Hauptkommissare ermittelten, seien es in Brandenburg Kriminalmeister und Kriminalkommissare.

 

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