Keine akute Gefährdung durch Postsendungen

14. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rheinland-Pfalz | Drucken

„Nach unserem Kenntnisstand liegt keine akute Gefährdung durch den Versand von Briefen an Mitglieder der Bundesversammlung aus Rheinland-Pfalz zur Wahl des Bundespräsidenten vor“, sagte Innenminister Roger Lewentz. Auch wenn derzeit nicht bekannt sei, wie viele Sendungen genau an rheinland-pfälzische Bürgerinnen und Bürger gegangen seien, beobachte das Land die Lage intensiv, so der Minister.

Das Innenministerium in Mainz und das Landeskriminalamt (LKA) haben dennoch die Ministerien und Fraktionen zu erhöhter Wachsamkeit aufgerufen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sensibilisiert worden, auf verdächtige Sendungen zu achten“, so Lewentz. Der Minister warnte jedoch ausdrücklich vor Hysterie und Panikmache und wies zugleich daraufhin, dass jeder „Trittbrettfahrer“ verfolgt und bestraft werde.

Über die Tagespost ging seit gestern im gesamten Bundesgebiet eine Vielzahl von verdächtigen Briefen bei Politikern und Mandatsträgern auf Bundes- und Landesebene sowie in Parteibüros und bei anderen Mitgliedern der 15. Bundesversammlung ein. Die Sendungen waren mit „Wichtige Unterlagen zur 15. Bundesversammlung“ in roter Beschriftung und enthielten augenscheinlich durchgängig kleine Metallkügelchen und eine körnige Substanz sowie ein „Briefchen“ mit weißem Pulver, Rabatt-Gutscheine für McDonalds sowie eine „Einladung zum Gala Dinner am Vorabend zur Wahl des neuen Bundespräsidenten“ am kommenden Samstag.

 

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