Innenminister unterstützt Vorhaben der GdP

14. März 2012 | Themenbereich: Polizei, Sachsen-Anhalt | Drucken

Nach den Ereignissen in Mücheln schlägt die Gewerkschaft der Polizei in einer Pressemitteilung vor, die Hintergründe und die Motivation des Handelns der eingesetzten Beamten wissenschaftlich zu untersuchen. Damit sollen Defizite erkannt und beseitigt werden.

Innenminister Holger Stahlknecht begrüßt die Idee: „Ich unterstütze die Idee ausdrücklich“, sagte Stahlknecht. Aus den Ergebnissen einer solchen Untersuchung könnte anschließend Handlungssicherheit für Polizeibeamte abgeleitet werden. Diese können von Gesprächen mit den Polizeibeamten bis hin zu weiteren Fortbildungsmaßnahmen reichen.

Bereits jetzt gibt es für Sachsen-Anhalts Polizeibeamte umfangreiche Qualifizierungsmaßnahmen. So fand beispielsweise am vergangenen Freitag eine Führungskräfte-Fortbildung an der Fachhochschule Polizei in Aschersleben statt, bei der es um die Weiterentwicklung des Führungsverhaltens in der Polizei ging.

Des Weiteren bestehen die folgenden Qualifizierungsmaßnahmen:

  •  ersonalauswahl und Kommunikationstraining für neu zu schaffendes Notrufmanagement
  •  Führungskräfteveranstaltungen und -trainings (bspw. zur Stressbewältigung, zur Sozialen Kompetenz und zur Perfektionierung von Führungskompetenz)
  •  Fortbildungsmaßnahmen für den Bereich „Politischer Extremismus“ (bspw. Polizeilicher Umgang mit Rechtsextremismus, Zusammenarbeit von Polizei und Justiz auf dem Gebiet der Bekämpfung des islamistischen Extremismus/Terrorismus)
  • ein eigenes Fortbildungskonzept für die Polizei des Landes Sachsen-Anhalt zur Bekämpfung des Rechtsextremismus
  • einen gemeinsamen Runderlass des Innen- und Justizministeriums über die Verfolgung politisch motivierter Straftäter (Justizministerialblatt für das Land Sachsen-Anhalt, Nr. 12 v. 12. Dezember 2011)

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