Polizeiliche Kriminalstatistik: Ausdruck für die Leistungsfähigkeit der Landespolizei

13. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Mecklenburg-Vorp. | Drucken

Die heute von Innenminister Lorenz Caffier in Schwerin vorgestellte Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) belegt einmal mehr die Leistungsfähigkeit der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern, so der Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei Michael Silkeit.

Silkeit weiter: „Einmal mehr haben meine Kolleginnen und Kollegen unter Beweis gestellt, dass wir uns jederzeit im Bundesvergleich messen lassen können, ein deutlicher Beleg dafür ist beispielsweise die seit Jahren hohe und zugleich über dem Bundesdurchschnitt liegende Aufklärungsquote. Bei allen positiven Signalen, stimmt mich aber die PKS in einigen Deliktsfeldern sehr bedenklich. So ist der Anstieg der mittels des Internet begangenen Straftaten besorgniserregend. Die Landespolizei hat darauf zwar schon im letzten Jahr reagiert, aber allein aus dem Landestrend ist ablesbar, dass wir noch größere Anstrengungen unternehmen müssen. Das Internet wird immer mehr zum Tatort und der Staat ist mehr denn je aufgerufen, einen wirksamen Schutz seiner Bürger zu gewährleisten. Dazu gehört auch, dass die Endlosdiskussion um die Vorratsdatenspeicherung beendet wird. Die Ermittlungsbehörden brauchen dringend wirksame Instrumente.“

Positiv wertet die GdP den im Vergleich zum Bundesdurchschnitt vergleichsweise niedrigen Anteil ausländischer Tatverdächtiger.

Intensive Anstrengungen müssen aus Sicht der GdP nach wie vor bei den Mehrfachtätern unternommen werden. Deren Anteil von 30 % ist immer noch viel zu hoch.

 

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