Für die Arbeitgeber wird es zunehmend ungemütlich

12. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

Begleitet von lautstarken Protesten zahlreicher Demonstranten begann am Montagmorgen die zweite Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes mit den Arbeitgebern von Bund und Kommunen. Der Verhandlungsführer des Bundes, Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich, und der Präsident des Verbandes der kommunalen Arbeitgeber (VKA), Dr. Thomas Böhle, wurden von den Kolleginnen und Kollegen von GdP, ver.di, GEW und dbb-tarifunion mit einem massiven Pfeifkonzert begrüßt. GdP-Vorsitzender Bernhard Witthaut: „Für die Arbeitgeber wird es zunehmend ungemütlich.“

Witthaut weiter: „Die massiven Streiks und Aktionen im öffentlichen Dienst haben deutlich gemacht, dass die Nerven der Beschäftigten blank liegen. Die Einkommensverluste der letzten Jahre gehen mittlerweile an die Existenzgrenze. Die Arbeitgeber sind in diesen Tagen gut beraten, ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.“

Weil die Arbeitgeber in der ersten Runde kein Angebot vorlegten, waren rund 130.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes den Aufrufen ihrer Gewerkschaften gefolgt und hatten in verschiedenen Regionen die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaften fordern für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 6,5 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 200 Euro.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.