Angebot der Arbeitgeberseite öffentlicher Dienst ist nicht akzeptabel!

12. März 2012 | Themenbereich: Beamten-Tarifrecht | Drucken

Das Angebot der Arbeitgeberseite 2,1% für 2012 und 1,2% für 2013 sowie eine Einmalzahlung von 200 Euro liegt sogar unterhalb der aktuellen Inflationsrate, die im Februar bei 2,3% lag.

„Entweder ist dieses Angebot Teil einer unglaublichen Verhandlungsstrategie oder es zeigt die Respektlosigkeit gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im öffentlichen Dienst“, interpretiert der BDK Bundesvorsitzende André Schulz das inakzeptable Verhandlungsangebot der öffentlichen Hand.

Der Bund Deutscher Kriminalbeamter fordert weiterhin gemeinsam mit dbb und ver.di eine Einkommenserhöhung für alle Tarifbeschäftigten des Bundes und der Kommunen von 6,5% (mindestens 200 Euro mehr) bei einer Laufzeit von 12 Monaten! Die Einkommensentwicklung im Öffentlichen Dienst ist trotz steigender Belastung im Vergleich zu zahlreichen anderen Branchen in den letzten Jahren deutlich hinter der durchschnittlichen Entwicklung zurückgeblieben.

„Um die Attraktivität des öffentlichen Dienstes, gerade im Wettbewerb um gute und leistungsstarke Arbeitnehmer, konkurrenzfähig zu gestalten, ist eine deutliche lineare Steigerung der Einkommen unverzichtbar“, fordert der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz eindeutige Einkommensverbesserungen.

Die Arbeitgeber in der freien Wirtschaft investieren nicht von ungefähr in ihr wichtigstes Kapital, ihre Mitarbeiter.

Heinrich Beyer, der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Partnerschaft in der Wirtschaft, hat Recht, wenn er sagt: „Prämienzahlungen motivieren die Mitarbeiter und schaffen Vertrauen ins Unternehmen.“

„Wenn der Arbeitgeber öffentlicher Dienst sich schnell dieser richtigen Erkenntnis bemächtigen würde, könnten sicher eine Vielzahl von Protestaktionen und Streiks abgewendet werden“, erwartet der BDK-Bundesvorsitzende André Schulz jetzt ein faires und akzeptables Angebot von Arbeitgeberseite.

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