Thor Steinar-Laden „Brevik“ muss geschlossen werden

8. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Rechtsextremismus | Drucken

Zur Debatte um den Chemnitzer Laden „Brevik“ der Vertriebsfirma der bei Neonazis beliebten Marke „Thor Steinar“ erklärt die stellvertretende Sprecherin für Strategien gegen Rechtsextremismus der SPD-Bundestagsfraktion Daniela Kolbe:  Mit der Eröffnung eines Ladens mit dem Namen „Brevik“ zeigen die „Thor Steinar“-Macher mal wieder wes Geistes Kind sie sind. Das ist ein perfider und abstoßender Versuch aus Massenmord ein Geschäftsmodell zu machen. Dass bei ihren Kunden der rechtspopulistische norwegische Terrorist Breivik auf Sympathie trifft, wissen die „Thor Steinar“-Macher nur zu gut. Daran ändert auch die nun kurzfristig erfolgte Umbenennung nichts.

Widerstand gegen den Laden ist geboten. Wir unterstützten die Bestrebungen des Chemnitzer Bündnisses „Bunter Brühl“ zivilgesellschaftlichen Protest gegen den Thor Steinar-Laden zu organisieren. Wir fordern den Vermieter auf, den Vertrag mit dem „Thor Steinar“-Vertreiber Mediatex aufzulösen. Sollte er wirklich von den Betreibern des Geschäfts über dessen wahren Zweck arglistig getäuscht worden sein, ist eine Auflösung des Vertrags zulässig. Dies ist auch in Fällen anderer „Thor Steinar“-Läden geschehen und hielt juristischer Prüfung stand.

Denn auch jenseits des menschenverachtenden Namens ist das Modelabel „Thor Steinar“ eine Gefahr für unsere vielfältige demokratische Gesellschaft. „Thor Steinar“-Kleidung gilt als Identitätsmerkmal der Neonaziszene. Das ursprüngliche Logo der Kleidermarkt wurde verboten weil es ein nationalsozialistisches Emblem darstellt

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