GdP gewinnt erhebliche Stimmenanteile bei Polizei-Personalratswahlen hinzu

8. März 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat ihre Stimmenmehrheit im niedersächsischen Polizei-Hauptpersonalrat (PHPR) ausgebaut. Nach den Personalratswahlen vom 6. und 7. März 2012 wird die GdP künftig acht (statt bisher sieben) von elf Mitgliedern stellen. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) stagniert bei zwei Sitzen, der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) erhielt nur noch einen Sitz und verliert damit ein Mandat.

„Das Ergebnis zeigt: Die Mehrheit der Beschäftigten lehnt die politischen Entscheidungen zu Lasten der Polizei eindeutig ab und unterstützt den konstruktiv-kritischen Kurs der GdP“, sagt GdP-Landesvorsitzender Dietmar Schilff, der dem neuen PHPR angehören wird.

Auch in den Bezirks-Personalräten der niedersächsischen Polizeidirektionen zeichnen sich durchweg Mehrheiten für die GdP ab. „Wir freuen uns über die Ergebnisse und werden nun eine detaillierte Auswertung vornehmen. Vor allem aber sind dies die Erfolge unserer aktiven Kolleginnen und Kollegen vor Ort. Ihnen gebührt großer Dank und hohe Anerkennung für ihren Einsatz im Interesse aller Polizeibeschäftigten im Land“, betont der GdP-Landesvorsitzende.

„In der Polizei Niedersachsen gibt es enormen Handlungsbedarf. Es müssen endlich Perspektiven für alle in Vollzug und Verwaltung geschaffen werden. Die GdP hat dazu bereits ihr umfangreiches Attraktivitätsprogramm vorgelegt, das jetzt dringend in die Tat umgesetzt werden muss“, sagt Dietmar Schilff abschließend.

 

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