Französin hospitiert in Sachsen-Anhalts Justiz

6. März 2012 | Themenbereich: Justiz, Sachsen-Anhalt | Drucken

Mit der französischen Richteranwärterin Ophélie Spaeter hospitiert erneut eine junge Französin in Sachsen-Anhalts Justiz. Ministerin Professor Angela Kolb, die die junge Juristin heute im Ministerium für Justiz und Gleichstellung begrüßte, sagte, der Ausbau der Kooperation in der Justiz sei für das Justizministerium eines der Kernziele im Rahmen der Internationalisierungs- und Europastrategie der Landesregierung. Sie freue sich, dass mit der Richterschule in Bordeaux gute Kontakte geknüpft worden seien.

Bereits im vergangenen Jahr waren Absolventen der Richterschule nach Sachsen-Anhalt gekommen. Sie hatten die Möglichkeit, vor dem Berufseinstieg eine einmonatige Auslandshospitation zu absolvieren, nutzten diese zum Kennenlernen der Strukturen an verschiedenen Justizbehörden und nahmen an Verhandlungen teil. Kolb: „Ein solcher Einblick in die Arbeitspraxis von Gerichten und Staatsanwaltschaft ist für die jungen Juristen eine Chance, aber auch für uns von Vorteil. Sachsen-Anhalt hat so die Möglichkeit, sich als Ausbildungsort junger europäischer Richterkolleginnen und Kollegen zu empfehlen.“

Frau Spaeter ist im Rahmen ihrer Hospitation in den kommenden Wochen Gast in verschiedenen Abteilungen des Amts- und des Landgerichts Magdeburg, in der Staatsanwaltschaft Magdeburg sowie am Oberlandesgericht Naumburg.

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