Einheitliche Behördennummer 115 startet in weiteren Kommunen auch zum Ortsnetztarif

5. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit | Drucken

Ab heute kann die einheitliche Behördennummer 115 in den ersten bayerischen Kommunen, der Stadt Kempten und dem Kreis Oberallgäu, gewählt werden. Auch die Stadt Leipzig schaltet die 115 frei.

Wie der 115-Service in Bayern funktioniert, wird Bundesinnenminister, Dr. Hans-Peter Friedrich, auf der CeBIT in Hannover morgen um 13 Uhr mit einem Live-Anruf testen. Hierzu erklärt Bundesinnenminister Dr. Friedrich: „Ich freue mich sehr, dass die 115 nun auch in Bayern Einzug hält und hoffe, dass noch viele weitere Kommunen – und auch der Freistaat selbst – diesem Beispiel folgen!“

Seit dem 1. März ist die 115 rechtlich und technisch im Festnetz wie eine Ortsnetzrufnummer eingerichtet. Sie kann nun aus dem Festnetz zum Ortstarif gewählt werden und ist flatratefähig. Die Telekom Deutschland und zahlreiche alternative Anbieter haben ihre Tarife bereits zum 1. März umgestellt, weitere Anbieter folgen.

Die IT-Beauftragte der Bundesregierung, Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe erklärt hierzu: „Die 115 ist der Kundenservice der öffentlichen Verwaltung. Ein bürgernaher Service funktioniert nur durch verträgliche Tarife. Ich freue mich sehr, dass wir das im Festnetz erreicht haben und die Umstellung auf den Ortstarif dort bereits begonnen hat. Wünschenswert wäre, dass auch die Mobilfunkunternehmen künftig an einem Preis-Strang ziehen und die 115 in ihre Flatrates integrieren.“

Die Einheitliche Behördennummer 115 präsentiert sich auf der CeBIT 2012 im Public Sector Parc mit einem Stand, von dem aus jeden Tag ein anderes 115-Servicecenter angerufen werden kann. (Halle 7, B40). Die 115 ist in den teilnehmenden Regionen montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.

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