BDK begrüßt beabsichtigte Einführung des Warnschussarrestes

5. März 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen | Drucken

Der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Brandenburg Wolfgang Bauch (51) hat die Absicht der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP zur Einführung des sogenannten Warnschussarrestes begrüßt. Das Vorhaben müsse nun konsequent umgesetzt und von der Brandenburger Landesregierung unterstützt werden. Der Warnschussarrest wird von der Kripo-Gewerkschaft seit langem als überfällige kriminal- und rechtspolitische Sanktion gefordert.

Der BDK wiederholte seine Auffassung, wonach die Bekämpfung der Jugendkriminalität ein Schwerpunkt der Kriminalitätsbekämpfung auch im Land Brandenburg bleiben muss. Auch wenn die absoluten Zahlen aufgrund der demografischen Entwicklung rückgängig sind, beginnen im Jugendalter die Karrieren hartnäckiger Rückfalltäter, insbesondere auch im Bereich der Gewaltdelinquenz. Die Auflösung der Jugendkommissariate in den Ballungszentren und der Jugendsachbearbeitungsbereiche in allen anderen Bereichen mit der jüngsten Reform führt augenscheinlich derzeit dazu, dass sich die Kriminalpolizei nur noch zusätzlich und nicht mehr speziell mit Jugendkriminalität befassen kann. Hier müsse gegengesteuert werden.

Bauch befürwortet auch die beabsichtigte Erhöhung des Höchstmaßes der Jugendstrafe bei Mord für Heranwachsende von 10 auf 15 Jahre.

 

 

 

 

 

 

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