Bekenntnis gegen Rechts

1. März 2012 | Themenbereich: Innere Sicherheit, Nordrhein Westfalen, Rechtsextremismus | Drucken

Unter dem Motto „Vohwinkel ist bunt“ sind ab heute (1.3.) im Wuppertaler Polizeipräsidium 20 Bilder zu sehen, mit denen Kinder und Jugendliche an einem Malwettbewerb im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ teilgenommen haben. „Jedes dieser Bilder ist ein klares Bekenntnis gegen Rechtsextremismus und ein Mosaikstein zu einem toleranten und friedlichen Miteinander“, lobte Innenminister Ralf Jäger das Engagement der jungen couragierten Künstler aus Wuppertal bei der Ausstellungseröffnung.

Aufklärung ist ein wichtiger Baustein im Kampf gegen den Rechtsextremismus. Gerade junge Menschen müssen vor dem Abgleiten in die rechtsextreme Szene bewahrt werden. „Was unsere Kinder und Jugendlichen brauchen, ist eine verstärkte Aufklärungsarbeit von Polizei, Schulen, Lokalpolitik und engagierten Bürgerinnen und Bürgern. Das braune Gift darf gar nicht erst in die Köpfe gelangen“, sagte Jäger.

Gegen Rechtsextremismus geht die NRW-Polizei mit ihrem Acht-Punkte-Programm intensiv und systematisch vor. In den Polizeibehörden Wuppertal, Dortmund, Köln und Aachen, in deren Bezirken Brennpunkte rechtsmotivierter Kriminalität bestehen, sind Sonderkommissionen aktiv. Beim Düsseldorfer Landeskriminalamt wurde ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus eingerichtet. Dadurch entsteht ein verstärkter Kontroll- und Ermittlungsdruck auf die Szene. Dies holt Rechtsextremisten aus der Anonymität. „Unsere Polizei steht den Neonazis auf den Springerstiefeln“, betonte der Innenminister.

 

 

 

 

 

 

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