Immer komplexere Aufgaben erfordern moderne Einsatzmittel

25. Februar 2012 | Themenbereich: Brandenburg, Feuerwehr - Katastrophenschutz | Drucken

Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb hat der Freiwilligen Feuerwehr Nuthe-Urstromtal (Landkreis Teltow-Fläming) am Samstag ein neues Tanklöschfahrzeug (TLF) übergeben. Das Fahrzeug vom Typ TLF 20/40 ist im Ortsteil Hennickendorf stationiert. Die dortigen Feuerwehrleute sind der Stützpunktfeuerwehr Luckenwalde als Unterstützungskräfte zugeordnet

Zeeb betonte bei der Übergabe: „Das komplexe Aufgaben- und Einsatzspektrum der Feuerwehren erfordert eine moderne leistungsfähige Ausrüstung. Nur so können die Einsatzkräfte ihren Auftrag „Retten – Bergen – Löschen – Schützen“ zum Wohle der Menschen in unserem Land dauerhaft erfüllen. Wir sind aber auch den Einsatzkräften eine bestmögliche Ausrüstung schuldig. Die meisten Feuerwehrleute versehen ihren Dienst ehrenamtlich, und sie sind bereit, notfalls auch ihr Leben zu riskieren, um Menschen in höchster Gefahr zu helfen.“

Das neue Allradfahrzeug verfügt neben der feuerwehrtechnischen Ausrüstung unter anderem über einen 4.000 Liter fassenden Löschwassertank. Die Fahrzeugkabine bietet Platz für sechs Feuerwehrleute. Damit eignet sich das Fahrzeug besonders für die Bekämpfung von Wald- und Heidebränden. Die Beschaffungskosten in Höhe von gut 210.000 Euro wurden zur Hälfte aus einem Sondertopf des kommunalen Finanzausgleichs zur Ausrüstung der Stützpunktfeuerwehren kofinanziert.

Das System der Stützpunktfeuerwehren wurde 2007 ins Leben gerufen, um insbesondere die Tageseinsatzbereitschaft der Feuerwehren flächendeckend zu sichern. Dazu nehmen die insgesamt 103 Stützpunktfeuerwehren im Land neben den örtlichen auch überörtliche Aufgaben wahr.

 

Um eine angemessene Ausrüstung der Einsatzkräfte sicherzustellen wurden zwischen 2007 bis 2011 Kofinanzierungsmittel in Höhe von gut 24 Millionen Euro für die Beschaffung von insgesamt 185 Löschfahrzeugen bereitgestellt. Die Beschaffung der Fahrzeuge erfolgt durch den Zentraldienst der Polizei.

 

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