GdP setzt auf hohe Beteiligung an neuer Gewaltstudie

22. Februar 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) setzt darauf, dass sich möglichst viele Polizistinnen und Polizisten an der heute startenden Gewaltstudie des Innenministeriums beteiligen. „Wir können der wachsenden Gewalt gegen Polizisten nur dann etwas entgegensetzen, wenn wir mehr über deren Ursachen wissen. Deshalb fordern wir alle Polizisten auf, die Gewaltstudie zu unterstützen“, sagte GdP-Landesvorsitzender Frank Richter. Die GdP hatte sich lange dafür eingesetzt, dass NRW nach dem bereits Ende 2009 vollzogenen Ausstieg des Landes aus der bundesweiten Studie „Gewalt gegen Polizisten“ zumindest eine landesweite Ersatzstudie auf den Weg bringt. „Wir sind froh, dass die Studie jetzt endlich kommt. Angesichts von mehr als 1700 Polizisten, die jedes Jahr in NRW durch Angriffe verletzt werden, war das mehr als überfällig“, betonte Richter.

Die neue Gewaltstudie soll neben der Erforschung der Ursachen der zunehmenden Gewalt gegen Polizisten auch Erkenntnisse darüber bringen, wie Polizeibeamte nach Gewaltattacken besser betreut werden können, und wie die Ausrüstung der Polizei verbessert werden kann.

Leiter der NRW-Gewaltstudie ist der Kieler Psychologe Professor Dr. Thomas Bliesener. Erste Ergebnisse sollen im Herbst vorliegen. Die GdP hofft, dass deren Erkenntnisse anschließend zeitnah in den Polizeialltag einfließen.

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