Dienst bei hessischer Polizei ist begehrt

21. Februar 2012 | Themenbereich: Hessen, Polizei | Drucken

Heute starten hessenweit insgesamt 200 junge Frauen und Männer ihr Studium im gehobenen Polizeivollzugsdienst.

Innenminister Boris Rhein: „Die hessische Landesregierung hat in den letzten Jahren die Stärkung der Inneren Sicherheit zu einem ihrer Schwerpunkte gemacht. Wir haben im Rahmen der im Jahr 2008 begonnenen Ausbildungsoffensive gezielt Personal im gehobenen Polizeivollzugsdienst aufgebaut. Das ist ein entscheidender Beitrag für die Sicherheit des Landes.“

Der Dienst bei der hessischen Polizei ist begehrt; es bewarben sich rund 1.800 Frauen und Männer. 200 von ihnen haben das anspruchsvolle Auswahlverfahren gemeistert. Innenminister Boris Rhein hob bei der Begrüßung der neuen Polizistinnen und Polizisten hervor, dass der Polizeiberuf nicht nur abwechslungsreich ist und hervorragende Karrierechancen bietet. Er erinnerte auch daran, dass der Beruf besondere Ansprüche an die Persönlichkeit jedes einzelnen stellt:

„Es ist jedem einzelnen nicht hoch genug anzurechnen, wenn er oder sie sich, gerade in Zeiten der globalen Vernetzung des Terrors, für einen Beruf entscheidet, der physische und psychische Belastbarkeit, hohen persönlichen Einsatz und besonderes Verantwortungsbewusstsein erfordert.“

Insgesamt stellt das Land Hessen in diesem Jahr 400 (200 heute und 200 im Herbst) neue Polizistinnen und Polizisten ein. Damit richtet das Innenministerium die Neueinstellungen 2012 am künftigen Ersatzbedarf aus, der nach Ende der dreijährigen Ausbildung bei rund 400 Beamtinnen und Beamten liegt.

Innenminister Boris Rhein: „Die hessische Polizei ist personell besser aufgestellt, als dies unter der Rot-Grünen Landesregierung je der Fall war. In den vergangenen Jahren hat die hessische Polizei über Bedarf ausgebildet. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Neben der haushalterischen Vorsorge haben wir insbesondere durch die Sicherheitsoffensive fachlich die richtige Weichenstellung für die Herausforderungen der Zukunft gestellt.“

So verstärken seit September 2011 bis zu 100 Polizeibeamtinnen und –beamten der Hessischen Bereitschaftspolizei dauerhaft die hessischen Polizeipräsidien (Programm Regionale Sicherheit). Davon profitieren Polizeistationen und –reviere genauso wie Tatortkommissariate oder die Kriminaldauerdienste, um nachhaltig an den Brennpunkten besondere Kriminalitätsphänomene wie Diebstahlserien, Vandalismusschäden oder Drogenkriminalität zu bekämpfen.

Mit dem Projekt „300 in 3 Jahren“ ist zu Beginn des Monats die zweite Stufe der Sicherheitsoffensive gestartet. Das Ziel des Projekts ist es, die Basisdienststellen in 3 Jahren mit zusätzlichen 300 Polizistinnen und Polizisten zu verstärken. Mit der Sicherheitsoffensive verstärkt die Polizei dauerhaft die Präsenz im öffentlichen Raum und trägt so dem Sicherheitsbedürfnis in der Bevölkerung Rechnung.

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