Polizisten durch verdorbenes Essen außer Gefecht

20. Februar 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Bei der Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals sind nach Informationen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) 103 Polizisten an akutem Brechdurchfall erkrankt. 56 davon fielen sofort für den Dienst aus. Bei mehreren Polizisten ist die Lebensmittelvergiftung so schwer, dass sie sich noch in stationärer Behandlung befinden. Die erkrankten Polizisten waren zuvor durch einen privaten Caterer mit warmen Hühnerfrikassee verpflegt worden. Die GdP hat den Innenminister aufgefordert, unverzüglich auf den erneuten Lebensmittelskandal zu reagieren und die Verpflegung der Polizei wieder durch eigene Einsatzküchen vorzunehmen, statt durch private Caterer.

„Wir haben es satt, ständig aufs Neue über verdorbenes Essen für die Polizei zu klagen. Wenn bei einem Großeinsatz mehr als 100 Polizisten wegen einer Lebensmittelvergiftung ausfallen, ist das ein ernstes Sicherheitsrisiko, vor dem auch der Innenminister nicht die Augen verschließen kann“, sagte GdP-Landesvorsitzender Frank Richter. „Wir fordern die Landesregierung auf, unverzüglich die noch von der Vorgängerregierung geschlossenen polizeieigenen Einsatzküchen wieder in Betrieb zu nehmen. Das System der Versorgung durch private Caterer ist gescheitert. Es muss sofort beendet werden, bevor noch Schlimmeres als in Köln passiert.“

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.