Direktversetzungen und Wechsel von „S zu K“

14. Februar 2012 | Themenbereich: Bund Deutscher Kriminalbeamter, Interessenvertretungen, Niedersachsen | Drucken

Warum torpediert die GDP sinnvolle Bemühungen des BDK für die ermittelnden Bereiche und wie wird unsere Arbeit dort wert geschätzt?

Es gibt weiterhin Direktversetzungen und den Wechsel von „S zu K“

Erst nachfragen und dann informieren bringt Sicherheit! Das haben wir nach der offensichtlichen Falschinformation der GdP gemacht und können nach persönlicher Rücksprache zwischen dem Landesvorsitzenden des BDK Ulf Küch und dem Referatsleiter P 25 im LPPBK Carsten Rose folgende Feststellungen treffen:

„Es bleibt dabei, dass in diesem und auch in den nächsten Jahren mindestens jeweils 50 Absolventinnen und Absolventen der Polizeiakademie direkt in die Ermittlungsbereiche wechseln können“.

Und das ist auch zwingend erforderlich, denn:

Jährlich verlassen 500 bis 600 Kolleginnen und Kollegen die Polizeiakademie. Die ZPD kann davon maximal ca. 300 bis 400 Beamtinnen und Beamte aufnehmen. So wird es auch zu Direktversetzungen in die ESDen kommen. Grundsätzlich – weil für die Mehrzahl zutreffend – geht der Weg nach dem Studium weiterhin über die ZPD. Die Direktionen und die PI´en werden sich aber auch langsam Gedanken machen müssen, wie sie mit den Direktzugängen in den ESDen von der Akademie umgehen. Auch diese Beamtinnen und Beamten sind nicht in der ZPD gewesen. Hier besteht „Anschlussausbildungsbedarf“ wie in den ermittelnden Bereichen. Der BDK hat hierzu sinnvolle und landeseinheitliche Vorschläge gemacht und das LPPBK arbeitet bereits daran. Daher muss man leider erkennen, wie unsinnig das „GDP-Info“ ist. Im Umkehrschluss müssten die Dienststellen dann auch auf „eigene“ Direktzugänge verzichten; weil, – die waren ja nicht in der ZPD!!! Man kann da nur den Kopf schütteln!!

Unsere ausdrückliche Unterstützung finden nach wie vor die Wechselmöglichkeiten aus der Bereitschaftspolizei und den Einzeldiensten. Nur der Verjüngungsprozess muss für die ermittelnden Bereiche insgesamt beibehalten werden.

Alle Direktionen können grundsätzlich sofort den K-Anteil auf zunächst 21,5 % anheben und so eine Menge Kolleginnen und Kollegen, mit vorhandenen Grundvoraussetzungen für einen Spartenwechsel umwandeln. Die Präsidentin und die Präsidenten wurden vom LPPBK aufgefordert, flexibel und beamtenfreundlich vorzugehen. Eine landesweite Regelung ist auch diesbezüglich in Bearbeitung.

 

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