Prävention und Aufklärung fördern

13. Februar 2012 | Themenbereich: Die Linkspartei, Parteien | Drucken

„Der Bericht beweist, dass Prävention und Aufklärung einen richtigen Ansatz darstellen, um einen aufgeklärten Umgang im Konsum von Drogen zu ermöglichen“, so Frank Tempel zum Bericht ‚Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011‘ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „Das ist auch der Ansatz meiner Fraktion. Mit Repression und Strafverfolgung hingegen werden kaum positive Verhaltensänderungen erzeugt.“

Der drogenpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE weiter: „Es ist erfreulich, dass ein Rückgang des Drogenkonsums in den Bereichen Alkohol, Tabak, illegale Drogen bei Minderjährigen zu verzeichnen ist. Der Bericht zeigt aber auch, dass im Bereich des Alkoholkonsums unterschiedliche Trends zu verzeichnen sind. So spielt das Rauschtrinken unter den jungen Erwachsenen im Alter von 18 bis 25 Jahren eine signifikante Rolle. Hier muss die Bundesregierung neue Strategien entwickeln, die einen aufgeklärten Umgang mit Alkohol befördern.

Die BZgA erhält acht Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt für die Suchtprävention. Weitere zehn Millionen kommen von der Privaten Krankenversicherung. Obwohl nichts dagegen spricht, dass auch die private Wirtschaft finanzielle Mittel für die Suchtprävention bereitstellt, steht diese Finanzierung in einem extremen Ungleichgewicht. Die Suchtprävention der BZgA befindet damit in unmittelbarer Abhängigkeit der PKV.“

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