Gute Ideen für den öffentlichen Dienst gesucht

7. Februar 2012 | Themenbereich: dbb Beamtenbund, Interessenvertretungen | Drucken

Der dbb lobt für 2012 erneut seinen Innovationspreis aus. „Tag für Tag und rund um die Uhr sorgt Deutschlands öffentlicher Dienst dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, muss der öffentliche Dienst fit sein für die Herausforderungen von morgen. Er muss mit seinen Aufgaben wachsen – modern, innovativ und kreativ“, sagte dbb Chef Peter Heesen am 7. Februar 2012. „Diesen Part schultern die Menschen, die im öffentlichen Dienst arbeiten. Sie stecken voller guter Ideen. Mit unserem Preis wollen wir diese Innovationen initiieren, fördern und einer breiten Öffentlichkeit als Vorbild bekannt machen.“

Als preiswürdig kommen Vorschläge in Betracht, die zum Beispiel die Bürgerfreundlichkeit von Verwaltungshandeln, die Ausgestaltung von Personalverantwortung oder die gesetzgeberische Gestaltung weiter verbessern. Der dbb Innovationspreis ist mit 50.000 Euro dotiert. Zur Beteiligung aufgerufen sind Einzelpersonen, Personengruppen und Institutionen in Deutschland und im deutschsprachigen Raum. Bewerbungsschluss ist am 30. April 2012.

Der dbb Innovationspreis war im vergangenen Jahr erstmals verliehen worden. Aus 87 Einreichungen wählte die Jury, zu der unter anderen die ehemaligen Bundesminister Hans-Dietrich Genscher, Rudolf Seiters und Otto Schily gehörten, als Hauptpreisträger die Feuerwehr- und Katstrophenschutzschule Rheinland Pfalz aus, die die 3D-Simulationssoftware SAFER zur Ausbildung ehrenamtlicher Helfer im Katstrophenschutz entwickelt hatte. SAFER reduziert die zeitliche Belastung der ehrenamtlichen Helfer gegenüber realitätsnahen Großübungen und die damit verbundenen Kosten ganz erheblich. Darüber hinaus wurden zwei zusätzliche Preise vergeben: Zum einen an das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen für sein automatisiertes Slot-Management von Baustellen auf Autobahnen und Schnellstraßen, das Verkehrsbehinderungen minimiert, zum anderen für ein Online-Selbsteinschätzungsprojekt zur Berufsorientierung von Schulabgängern, die sich für eine Ausbildung in der Hamburger Verwaltung interessieren.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.