Reibungsloser Ablauf der Münchner Sicherheitskonferenz

6. Februar 2012 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Auch die 48. Münchner Sicherheitskonferenz vom 3. bis 5. Februar 2012 ist wie die vergangenen Jahre aus polizeilicher Sicht reibungslos verlaufen. Innenminister Joachim Herrmann zeigte sich in einem ersten Fazit sehr zufrieden, dass es trotz einer Vielzahl von Gegenveranstaltungen zu keinen nennenswerten Störungen kam: „Die Münchner Polizei hat gemeinsam mit ihren Unterstützungskräften wieder hervorragende Arbeit geleistet. Auch der diesjährige Großeinsatz zur Sicherheitskonferenz zeigte die besondere Einsatzkompetenz und hohe Professionalität unserer Polizei. Unsere bayerische Maxime eines konsequenten Einschreitens bei Straftätern und Krawallmachern hat sich wiederrum bewährt.“ Insgesamt waren über 3.000 Polizeibeamte im Einsatz, um den sicheren Ablauf der Sicherheitskonferenz und deren Veranstaltungen einschließlich der Demonstrationen in der Münchner Innenstadt zu gewährleisten. Die große Kälte war dabei ein besonderer Belastungsfaktor. „Für das hohe Engagement und das überlegte Vorgehen danke ich der Einsatzleitung des Polizeipräsidiums München sowie allen Einsatzkräften aus Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Thüringen und Sachsen sowie der Bundespolizei.“

An der Münchner Sicherheitskonferenz nahmen wieder viele internationale Spitzenpolitiker und hochrangige Delegationen verschiedener Staaten und Institutionen teil. Das unterstreicht für Herrmann die besondere Bedeutung dieses Forums, miteinander in den Dialog zu treten: „Die weltweiten Probleme lassen sich weder wegdiskutieren, noch mit der Kopf-in-den-Sand-Methode lösen. Wenn wir aktiv für Friedenssicherung eintreten, müssen wir alle Betroffenen an den Tisch holen und Lösungsansätze besprechen. Diesen Ansatz verfolgt die Münchner Sicherheitskonferenz vorbildlich. Der Protest gegen diese Veranstaltung ist für mich daher nicht nachvollziehbar.“

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