Herrmann empfängt Präsidentin d. Republik Kosovo

4. Februar 2012 | Themenbereich: Bayern, Innere Sicherheit | Drucken

Innenminister Joachim Herrmann hat gestern am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz die Staatspräsidentin der Republik Kosovo, Frau Atifete Jahjaga, im Innenministerium empfangen. „Seit vielen Jahren pflegt Bayern gute Kontakte zum Kosovo“, so Herrmann. „Das wollen wir auch in Zukunft beibehalten, um den voranschreitenden Friedensprozess auf dem Balkan mit zu unterstützen.“ Auch Jahjaga hebt die gute Zusammenarbeit zwischen Kosovo und Bayern hervor: „Insbesondere die Unterstützung im Rahmen der Polizeimission ist für unser Land sehr wertvoll. Die aus Bayern entsandten Polizeibeamtinnen und –beamten leisten für uns vor Ort einen wichtigen Beitrag zum Aufbau stabiler Verhältnisse und vernünftiger Lebensbedingungen.“ Derzeit beteiligt sich Bayern mit 16 Polizeivollzugsbeamten an der internationalen Friedensmission im Kosovo (EULEX Kosovo). Herrmann: „Bayern stellt neben dem Bund das größte Kontingent im Kosovo. Die Bayerische Polizei wird ihren kosovarischen Kollegen auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Insgesamt sind derzeit im Kosovo 83 deutsche Polizeivollzugsbeamte eingesetzt, davon 18 Bundesbeamte und 65 aus den Bundesländern. Seit 1999 hat sich Bayern bislang mit insgesamt mehr als 300 Polizeivollzugsbeamtinnen und –beamten am Einsatz beteiligt. Die Aufgabenschwerpunkte sind die Beratung und Anleitung der örtlichen Polizei, die Unterstützung bei der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität sowie gemeinsame Aus- und Fortbildungsmaßnahmen.

 

 

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