Informationsbesuch bei der Bundespolizeidirektion München

3. Februar 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

Besuch von ihrem obersten Chef erhielten am 2. Februar die Beschäftigten der Bundespolizeidirektion München. Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich informierte sich vor Ort über die vielfältigen Aufgaben der rund 3.800 in Bayern eingesetzten Bundespolizisten.

Begleitet haben ihn der Präsident des Bundespolizeipräsidiums Matthias Seeger und der Leiter der Bundespolizeidirektion München Hubert Steiger. Die Bundespolizeidirektion München ist im gesamten Freistaat Bayern zuständig. Die Bundespolizisten nehmen dort grenz- und bahnpolizeiliche Aufgaben wahr.

Im Großraum München finden regelmäßig Ereignisse statt, bei denen Beamtinnen und Beamte der Bundespolizei im Einsatz sind, z.B. Fußballspiele und Großveranstaltungen wie das Oktoberfest oder die Münchner Sicherheitskonferenz.

Eine der größten Herausforderungen ist die Verhinderung der illegalen Migration und die Bekämpfung der Schleusungskriminalität an der deutsch-österreichischen Grenze. Seit Jahren werden in dieser Grenzregion die meisten unerlaubt eingereisten Personen bundesweit an einer Landgrenze festgestellt. Auch am Flughafen München, der zweitgrößter Flughafen in Deutschland ist und zu den internationalen Drehkreuzen gehört, spielt dieses Thema eine wichtige Rolle.

Dem Bundesinnenminister war das persönliche Gespräch mit den Beamtinnen und Beamten ein wichtiges Anliegen. Und so nutzte Friedrich die Gelegenheit, sich nach einer Vorstellung der Direktion zu den Schwerpunkten der bundespolizeilichen Arbeit in Bayern mit den Kolleginnen und Kollegen am Flughafen München auszutauschen.

Von dort ging es mit dem Polizeihubschrauber in die Lüfte: Regelmäßig kontrollieren Bundespolizisten die Grenzregion, u.a. die nach Deutschland führenden Autobahnen, um illegale Migration aufzuspüren. Eine Zwischenlandung erfolgte an der Autobahn A8 bei Rosenheim. Hier hat die Bundespolizei eine Kontrollstelle eingerichtet. Werden verdächtige Fahrzeuge beobachtet, mit denen z.B. Personen in das Bundesgebiet eingeschleust werden könnten, nehmen die Beamten direkt vor Ort Kontrollen vor.

Der Bundesinnenminister zeigte sich beeindruckt von dem Grenzüberwachungsflug und dem Blick, den er aus mehreren tausend Metern Höhe gewinnen konnte. Nach seiner Landung besuchte er noch spontan die Fliegerstaffel Oberschleißheim, um auch dort das Gespräch mit den Beschäftigten zu suchen.

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