Gewalt gegen Polizeibeamte

2. Februar 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Rheinland-Pfalz | Drucken

„Gewalt ist meist ein Ausdruck mangelnder Intelligenz und ein Zeichen von Ausgrenzung“, befindet GdP-Landesvorsitzender Ernst Scharbach. Die zunehmende Gewalt in der Gesellschaft richtet sich gegen Ausländer, Arme, friedliche Fußballfans, friedfertige Demonstranten und zunehmend auch gegen die Polizistinnen und Polizisten als sichtbare Vertreter des staatlichen Gewaltmonopols.

Je ungerechter die Gesellschaft und je ungerechter die Verteilung der materiellen Güter, je ungerechter die Aufstiegschancen und je ungerechter die Einkommensunterschiede – umso mehr setzt sich in den Köpfen der Ausgegrenzten und Unterprivilegierten der Eindruck fest, sie könnten ihren Frust durch Gewaltexzesse abreagieren.

Die Gewerkschaft der Polizei hat die Studie „Gewalt gegen Polizeibeamte“ des Kriminologischen Forschungszentrums Niedersachsen (KFN) initiiert und ideell und finanziell unterstützt. Die GdP dankt den rheinland-pfälzischen Innenministern Karl Peter Bruch und Roger Lewentz ausdrücklich für ihre Unterstützung und die Ernsthaftigkeit, mit der sie sich des Themas angenommen haben. Die GdP attestiert dem Innenministerium, für den konkreten Schutz der Kolleginnen und Kollegen hinsichtlich Ausrüstung und Fortbildung bundesweit vorbildliche Arbeit geleistet zu haben.

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