Bundesleitung im Gespräch mit Berlins Innensenator Frank Henkel

2. Februar 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Die jüngsten Ausschreitungen nach Demonstrationen, die andauernde Suche nach einem neuen Polizeipräsidenten sowie die allgemeine Sicherheitslage in der Bundeshauptstadt waren die zentralen Themen des Gesprächs der DPolG Bundesleitung mit dem Berliner Innensenator Frank Henkel (CDU).

Der Bundesvorsitzende Rainer Wendt unterstrich in dem Gespräch die herausragende sicherheitspolitische Verantwortung des Berliner Senats über die Grenzen der Stadt hinaus: „Was sich in Berlin abspielt und wie die Hauptstadtpolizei aufgestellt ist, wird bundesweit mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt“, so Wendt.

Alle Gesprächspartner waren sich in ihrer Empörung und Abscheu über die gewalttätigen Auseinandersetzungen vom vergangenen Wochenende einig. Rainer Wendt: „Wie unsere Einsatzkräfte angegriffen wurden, das war schon menschenverachtend“. Die konsequente Konzeption der Berliner Einsatzleitung fand dagegen große Zustimmung und Anerkennung.

Der Berliner DPolG-Landesvorsitzende Bodo Pfalzgraf schilderte die anhaltend hohe Gewaltbereitschaft, der die Berliner Kolleginnen und Kollegen auch im täglichen Dienst ausgesetzt sind. Der politische Rückhalt für die Belegschaft ist ein wichtiger Beitrag, um diese und andere Belastungen überhaupt noch ertragen zu können. Umso wichtiger war es, dass mit der Übernahme von mehr als 300 Polizisten in das Beamtenverhältnis klare Zeichen gesetzt wurden. Bodo Pfalzgraf: „Wir brauchen die jungen Kolleginnen und Kollegen dringend und sie müssen sofort einsetzbar sein. Die gute Entscheidung hat auch die Gefahr gebannt, dass sie in andere Bundesländer abwandern“.

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