GdP hat ihre Spitzenkandidaten nominiert

27. Januar 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen, Nordrhein Westfalen | Drucken

Beschäftige brauchen starke Personalräte und eine Gewerkschaft, die öffentlich Druck macht, wenn’s nötig ist, damit sich Politik und Arbeitgeber bewegen. Das ist bei der Polizei nicht anders, als in anderen Behörden und Betrieben auch. Deshalb tritt die GdP bei den Personalratswahlen vom 11. – 14. Juni 2012 mit einem starken Team an. Nicht nur bei den Wahlen zu den örtlichen Personalräten in den 47 Polizeibehörden, bei den drei Landesoberbehörden LKA, LAFP und LZPD sowie der Deutschen Hochschule der Polizei, sondern auch bei der Wahl des Polizei-Hauptpersonalrats (PHPR). Auf einer eintägigen Beiratssitzung in Sprockhövel haben GdP-Mitglieder aus ganz NRW dafür heute die Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt.

Bei der letzten Personalratswahl, im Juni 2008, hatte die GdP 11 der 15 Sitze des PHPR geholt. Die GdP-Fraktion war in den vergangenen vier Jahren die entscheidende politische Kraft, wenn es um die Durchsetzung konkreter Verbesserungen für die Beschäftigten ging. Von der endgültigen Umsetzung der zweigeteilten Laufbahn bis zur teilweisen Aufhebung des Deckelungsbeschlusses. Von der Verbesserung der Ausrüstung bis zur Kündigung der Caterer für die Einsatzverpflegung. Von den notwendigen Korrekturen bei den Ausbildungsbedingungen für die Kommissaranwärterinnen und -anwärter bis zum Stopp der Privatisierung von Küchen und Werkstätten.

Die GdP will ihre erfolgreiche Arbeit in der kommenden Legislaturperiode fortsetzen. Deshalb hat sie Kolleginnen und Kollegen für die Personalratswahl aufgestellt, die etwas bewegen wollen. Denn nur starke Personalräte sind gute Personalräte.

Fünf der 20 Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der GdP für den PHPR, die aus dem Beamtenbereich kommen, gehören bereits jetzt dem Polizei-Hauptpersonalrat an. Das trifft auf den amtierenden PHPR-Vorsitzenden Adi Plickert ebenso zu, wie auf Heinrich Senkowski, Karl-Heinz Kochs, Diethelm Salomon und Udo Linnenbrink. Weil mehrere PHPR-Mitglieder altersbedingt ausscheiden, wird der neue Polizei-Hauptpersonalrat auch neue Gesichter haben. Alle Kandidatinnen und Kandidaten der GdP bringen langjährige Erfahrungen in der praktischen Arbeit in den örtlichen Personalräte mit.

Die weiteren Spitzenkandidaten der GdP:

Michael Mertens (Rhein-Erft-Kreis), Lorenz Rojahn (Gelsenkirchen), Volker Huß (Bielefeld), Wolfgang Spies (Wuppertal), Rainer Peltz (Enneppe-Ruhr-Kreis), Markus Robert (Recklinghausen), Heinz Seggewiß (LAFP), Axel Neubauer (Essen), Susanne Klose (Herford), Achim Blömacher (Duisburg/WSP), Bernd Thienel (Rhein-Sieg-Kreis), Andreas Barnewitz (Märkischer Kreis), Hartmut Rulle (Münster), Bernd Holtmeier (Paderborn), Michael Maatz (LAFP).

Für den Tarifbereich hat der Beirat die Kollegin Jutta Jakobs nominiert, die bislang Personalratsvorsitzende im LKA ist.

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