Gleiche Probleme auch in der Bundespolizei

25. Januar 2012 | Themenbereich: Bundespolizei | Drucken

“Die vom Wehrbeauftragten der Bundeswehr, Hellmut Königshaus in seinem Jahresbericht dargestellten Probleme bei der Bundeswehr sind in gleicher Weise auch bei der Bundespolizei vorhanden.

Die Bundespolizei hat zudem in Teilen noch schlechtere Ausgleichsinstrumente zum Abbau der Belastungen als die Bundeswehr”. Das stellte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei, Bezirk Bundespolizei, Josef Scheuring in Berlin fest. Die Bundespolizei hat kein eigenes Personal für die personelle Absicherung der Auslandseinsätze sowie für deren Vor – und Nachbereitungen. Die Einsätze werden seit Jahren voll auf dem Rücken der Kolleginnen und Kollegen abgetragen, die die polizeiliche Arbeit an den Bahnhöfen, den Flughäfen und Grenzen in Deutschland leisten. Auch Reisekosten – und Trennungsgeldregelungen, wie sie bei der Bundeswehr richtigerweise bestehen, wurden der Bundespolizei zur Abstützung ihrer ständigen Organisationsveränderungen verweigert.

“Durch zwei vollkommen unstrittige, wissenschaftliche Studien ist zweifelsfrei belegt, dass die Beschäftigten der Bundespolizei im hohen Mass überlastet sind und das Vertrauen in die Politik verloren haben. Die konservative Bundesregierung hat diese Situation bisher mit weiteren Personalstreichungen und Kürzungen der Haushaltsmittel beantwortet. Sie wird damit ihrer Verantwortung in keiner Weise gerecht”‘ so Scheuring.

 

 

 

 

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