Weiterentwicklung des Justizvollzugs

20. Januar 2012 | Themenbereich: Niedersachsen, Strafvollzug | Drucken

„Im Niedersächsischen Justizministerium gibt es zurzeit keine Planungen, die Vollzugseinrichtungen in Einbeck oder Duderstadt zu schließen.“ Das hat der Niedersächsische Justizminister Bernd Busemann  in Hannover mitgeteilt.

„Natürlich müssen wir ständig im Auge behalten, wie sich die Gefangenenzahlen und die Qualitätsanforderungen im Justizvollzug entwickeln“, machte Busemann deutlich. Niemand könne verbindlich voraussagen, welche Haftplätze oder Einrichtungen in zehn Jahren benötigt würden. Bereits 2008 habe er ein Planungskonzept zur Gestaltung der Vollzugslandkarte in Niedersachsen öffentlich vorgelegt. Seither seien Vollzugseinrichtungen in Alfeld, Gifhorn, Holzminden, Königslutter, Peine und Bückeburg sowie das Haus II in der JVA Hannover geschlossen worden. Bis Ende 2012 würden noch JVA-Abteilungen in Achim, Stade und Cuxhaven geschlossen. „Wenn die neue JVA in Bremervörde 2013 den Betrieb aufnimmt, werden wir unser Konzept weitgehend umgesetzt haben“, so Busemann abschließend.

 

 

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