„Polizeiarbeit ist Dienst für Menschen“

20. Januar 2012 | Themenbereich: Bayern, Polizei | Drucken

Innenstaatssekretär Gerhard Eck feierte gestern zusammen mit zahlreichen Angehörigen der Bayerischen Polizei in der Evangelischen St. Lukaskirche in München den traditionellen Polizeigottesdienst. „Polizeiarbeit ist Dienst für die Menschen, für die Gemeinschaft“, so Eck beim anschließenden Empfang. „Hier zeichnet sich unsere Bayerische Polizei im Besonderen aus. Sie ist der Inbegriff für Sicherheit im Freistaat.“ Eck erinnerte aber auch daran, dass der Arbeitsalltag der Polizei oft von belastenden Ereignissen, Konfliktsituationen und Gefahren geprägt ist: „Das hat uns in besonders erschütternder Weise der Mord an Mathias Vieth vor Augen geführt.“ Mit Blick auf das Jahr 2012 hofft Eck, dass „unsere Polizistinnen und Polizisten stets wieder wohlbehalten nach Hause zurückkehren!“

Für Eck ist es wichtig, dass Polizisten und deren Angehörige Belastungssituationen auch seelisch verarbeiten können. „Wichtigen Beistand leistet hier die Polizeiseelsorge. Sie ist für unsere Beamtinnen und Beamten jederzeit ansprechbar und gibt Halt sowie Orientierung selbst in schwierigsten Situationen“, so der Innenstaatssekretär. Die Polizeiseelsorge in Bayern ist ein ökumenischer Dienst der evangelischen Landeskirche mit den sieben bayerischen katholischen Diözesen. „Das hohe Engagement der Polizeiseelsorger zum Wohle der Polizistinnen und Polizisten verdient unseren Dank und unsere Anerkennung“, betonte Eck.

Zu Ehren des Schutzpatrons der Polizei, des Heiligen Sebastians, wird traditionell zum Jahresbeginn ein Polizeigottesdienst veranstaltet. Der Heilige Sebastian setzte sich als Hauptmann am Hof des römischen Kaisers Diokletian für das Wohl des Volkes und die Achtung der Menschenwürde ein. Die Predigt hat dieses Jahr der neue evangelische Landesbischof Professor Heinrich Bedford-Strohm gehalten. Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Polizeiorchester Bayern umrahmt.

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