Brandanschlag auf das Polizeirevier in Dessau-Roßlau

19. Januar 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die DPolG LSA verurteilt den Brandanschlag auf das Schärfste. Dies ist ein Angriff auf die freiheitliche demokratische Grundordnung und den Rechts-staat.

Dies war ein feiger und hinterhältiger Angriff auf das Polizeirevier in Dessau und die diensttuenden Kolleginnen und Kollegen. Dieser Brandanschlag zeugt von einer kriminellen Energie und dass die Täter schwerwiegende gesundheitliche Schäden und gegebenenfalls auch den Tod von Polizeibe-diensteten billigend in Kauf genommen haben.

Nach Meinung von DPolG Vize-Chef, Dirk Kost, war dies ein gut vorbereite-ter Anschlag auf die Polizei. Die Täter haben nicht nur Brandsätze, sondern auch sogenannte Krähenfüße zum Einsatz gebracht, um so eingesetzte Kräfte zu behindern.

Die DPolG LSA begrüßt die Aussage von Innenminister Stahlknecht, dass er keinen rechtsfreien Raum in Sachsen-Anhalt / Dessau-Roßlau dulden wird und dass er mit allen rechtsstaatlichen Mitteln gegen alle Täter, ob sie von rechts- oder linksmotivierten Straftätern ausgehen, nicht tolerieren werde.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamten machen in der Landespolizei tagtäglich einen sehr verantwortungsvollen, ehrlichen und aufopferungsvollen Dienst. Oft werden sie im Dienst mit unmittelbarer Ge-walt und Brutalität konfrontiert. Trotzdem hat jeder Bürger ein Recht auf ein korrektes und gesetzkonformes Handeln jedes Polizeibeamten bei allen polizeilichen Maßnahmen und Emotionen sollten außen vor bleiben, so der Vize-Chef Dirk Kost.

 

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