Ein gutes und friedliches Sportjahr 2012

16. Januar 2012 | Themenbereich: Hessen | Drucken

Der Hessische Innen- und Sportminister Boris Rhein sprach anlässlich des Neujahrsempfangs der Deutschen Fußballliga (DFL) in Frankfurt ein Grußwort. Neben den allgemeinen Glückwünschen zur Fortführung der Erfolgsgeschichte des Fußballs in Deutschland sowie den persönlichen Wünschen für den Präsidenten und die Verantwortlichen der DFL sowie an alle Anwesenden verband der Minister mit dem Jahr 2012 die Hoffnung auf ein gutes und friedliches Sportjahr.

Mit Blick auf das vergangene Jahr macht Boris Rhein deutlich, dass der deutsche Fußball in und außerhalb der Stadien durch Ausschreitungen getrübt wurde. Gleichzeitig zeigte er sich aber zuversichtlich, dass alle Seiten gemeinsam an einem Strang ziehen, wie es auch der zweite Runde Tisch im November 2011 klar formuliert hat.

„Das sind wir den Polizisten, den friedlichen Fans und den Familien, die ins Stadion kommen, schuldig. Gewalt, bewusste Angriffe gegen Polizisten, Störung der An- und Abreise sowie des Spielverlaufs und die Inkaufnahme von Verletzungen Unbeteiligter haben nichts mit Fairplay und Fankultur zu tun. Dies müssen Sport und Politik gemeinsam deutlich machen und entsprechende Konsequenzen ziehen“, so Rhein im Rahmen des Neujahrsempfangs in Frankfurt.

Innenminister Rhein unterstrich dabei, dass die Hessische Landesregierung den Sport im Allgemeinen und auch den Profi-Fußball im Besonderen in vielfältiger Art unterstützt.

„Sie wissen, dass wir über die Fangruppen hinaus einen hohen polizeilichen Einsatz bei den Bundesligaspielen fahren. Wir haben trotz der damit verbundenen hohen Belastungen finanzieller Art im November auf der Sportministerkonferenz bestätigt, dass wir die Kosten für die Polizeieinsätze dem Deutschen Fußball nicht in Rechnung stellen werden. Dies ist mit Sicherheit eine großzügige Geste die deutlich macht, welchen Stellenwert wir dem Fußball beimessen“, so Boris Rhein.

Zusätzlich unterstützt das Land Hessen gemeinsam mit den Städten und dem Fußball diverse Fußball-Fanprojekte unter anderem in Frankfurt, Offenbach und Darmstadt. Auch an dieser Förderung will das Land weiter festhalten.

Als Minister der in Hessen auch für den Sport zuständig ist, nutze Rhein den Empfang gleichzeitig für eine Bitte an die DFL: „Gerade wegen des hohen gesellschaftlichen Stellenwertes richte ich auch an die DFL den Apell, die Klammer mit dem Breitensport im Fußball verstärkt zu suchen. Wir brauchen gerade auf diesem Feld die enge Verknüpfung. Lassen Sie uns gemeinsam auch im Jahr 2012 die hohen gesellschaftlichen Werte des Fußballs über den wirtschaftlichen Aspekt hinaus in der Gesellschaft vertreten. Dies ist das zentrale Anliegen der Landesregierung“.

Insgesamt sei der Sport der Fußballbundesliga trotz aller Probleme ein Gewinn, was sich auch eindrucksvoll in Zahlen wiederspiegelt: Die Zuschauertabelle Ende Dezember 2011 weist einen Gesamtbesuch von fast 7 Mio. Zuschauern aus. Das sind im Schnitt über 45.000; Borussia Dortmund hat durchschnittlich 80.365 Zuschauer. Das sind sehr beeindruckende Zahlen.

Zudem wies Rhein darauf hin, dass es die Hessische Landesregierung freue, dass die DFL in Hessen residiert. Frankfurt im Zentrum Deutschlands und Europas gelegen bietet eine hervorragende Plattform für die nationale und internationale Ebene.

„Lassen sie mich abschließend die Chance nutzen dem Team und uns allen viel Erfolg bei der Europameisterschaft in diesem Jahr zu wünschen – und aus Frankfurter Sicht lassen sie mich noch zwei Wünsche ergänzen: die Eintracht soll in der nächsten Saison wieder in der 1. Liga mitmischen und der FSV sich in der 2. Liga behaupten!“, so der Hessische Minister des Innern und für Sport, Boris Rhein, abschließend.

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