Kein Generalverdacht gegen Polizei!

13. Januar 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Die DPolG LSA vertritt die Prinzipien des demokratischen Rechtsstaates und ist grundsätzlich für die Wahrheitsfindung auf der Grundlage rechtlichen Handelns. Die DPolG LSA verwehrt sich jedoch gegen einen Generalverdacht der POLIZEI Sachsen-Anhalts.

Es gehe zu weit, die POLIZEI als „rassistischen Sumpf“ zu bezeichnen. Bei der Verfolgung von Straftaten ist es unerheblich wer sie begangen hat, vor dem Gesetz ist jeder Bürger gleich.

Die Polizeivollzugsbeamtinnen und Polizeivollzugsbeamte machen in der Landespolizei tagtäglich einen sehr verantwortungsvollen, ehrlichen und aufopferungsvollen Dienst. Oft werden sie im Dienst mit unmittelbarer Gewalt und Brutalität konfrontiert. Trotzdem hat jeder Bürger ein Recht auf ein korrektes und gesetzkonformes Handeln jedes Polizeibeamten bei allen polizeilichen Maßnahmen, so der Vize-Chef Dirk Kost.

Weiterhin äußerte DPolG-Vize Kost: „Man sollte erst einmal das Videomate-rial auswerten, die daraus gewonnenen Erkenntnisse rechtlich würdigen und dann rechtsstaatlich Handeln. Die Deutsche Polizeigewerkschaft verwahrt sich dagegen, dass die POLIZEI in Sachsen-Anhalt „auf dem rechten Auge blind ist“, so Kost.