Gewalt, Pyrotechnik, Ultras: Experten erörtern Probleme rund um den Fußball

13. Januar 2012 | Themenbereich: Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

„Verbände und Fußball-Fans dürfen in ihren Bemühungen nicht nachlassen, die Gewalt im Fußballgeschehen zu stoppen. Aus den Vereinen und Stadien muss das unmissverständliche Signal ertönen: Wir wollen euch hier nicht haben. Ihr macht den Fußball kaputt!“, fordert der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut. Die Fronten zwischen Fans sowie Verbänden und Behörden seien verhärtet nach dem Ende des Dialogs und, so fragt das ZDF-Sportstudio nun: „Viel Rauch um nichts?“. Beantwortet werden soll diese Frage in einer hochkarätig besetzten Expertenrunde im Rahmen des „Aktuellen Sportstudios“ am Samstag, 14. Januar 2012, 23.00 Uhr, im ZDF.

Für die einen, so das ZDF in einem Programmhinweis zur Sendung des „Aktuellen Sportstudios“ sei sie ein Stück Fankultur im kommerzialisierten Fußball, für die anderen berge sie ein zu großes Gefahrenpotenzial: Pyrotechnik in deutschen Stadien. Verbotene Bengalos, eine gespaltene Ultra-Szene, verletzte Besucher, Polizeibeamte im Dauereinsatz und Geldstrafen für die Vereine – das gehöre mittlerweile zum wöchentlichen Bundesliga-Alltag.

Grund genug für das „Aktuelle Sportstudio“, dieses brisante Thema in einer Diskussionsrunde am Samstag, 14. Januar, 23 Uhr, ausführlich zu beleuchten.

Unter der Gesprächsleitung von Moderator Michael Steinbrecher werde eine illustre Expertenrunde der Frage „Fankultur im Fußballstadion: Gewaltbereite Fans, Ultra-Kultur und Pyrotechnik – hat der deutsche Fußball ein Problem?“ nachgehen.

 Die Experten

Es diskutieren Hendrik Große Lefert, Vorsitzender der Task Force „Sicherheit“, Christian Heidel, Manager des FSV Mainz 05, Jonas Gabler, Politologe und Fanforscher, Philipp Markhardt, Sprecher der Initiative „Pro Fans“, Jannis Busse, Sprecher der Initiative „Pyrotechnik legalisieren“, Bernhard Witthaut, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), sowie der ehemalige DFB-Sicherheitsbeauftragte Helmut Spahn.

Ihre Meinung ist uns wichtig,
kommentieren Sie diesen Artikel!

Jedoch, auf Cop2Cop gilt die Netiquette als Leitfaden für die Kommunikation. Alle Beiträge werden von Administratoren geprüft und freigeschaltet. Beiträge, die persönliche Beleidigungen, Diffamierungen, rechtswidrige Texte oder Werbung beinhalten, werden ebenso unkommentiert entfernt, wie Off-Topic-Beiträge und SPAM. Zeilen und Absätze brechen automatisch um. Die E-Mail Adresse dient internen Zwecken und wird nie angezeigt.