DPolG setzt Zeichen gegen Rechts

13. Januar 2012 | Themenbereich: Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen, Sachsen-Anhalt | Drucken

Zum vierten Mal beteiligt sich die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) am 14. Januar 2012 in Magdeburg an der Meile der Demokratie. Mit einem Informati-onsstand setzte die DPolG LSA ein Zeichen gegen den geplanten rechtsradikalen Aufmarsch anlässlich der Zerstörung der Landeshauptstadt am 16. Januar 1945 durch alliierte Bomber.

Am 14. Januar 2014 wird sich die City von Magdeburg wieder in eine bunte Meile für Toleranz und Weltoffenheit verwandeln. Viele Akteure aus Politik und Gesell-schaft werden in die Landeshauptstadt kommen, um zu zeigen, dass Magdeburg bunt und nicht braun, weltoffen und nicht ausländerfeindlich, tolerant und nicht poli-tisch radikal ist.

„Seit Jahren versuchen rechtsextreme Organisationen, den Jahrestag der Bombar-dierung der Landeshauptstadt Magdeburg am 16. Januar 1945 für ihre demagogi-schen Zwecke zu missbrauchen. Das dürfen wir nicht zulassen! Der Kampf gegen Extremismus und Ausländerfeindlichkeit ist nicht nur Sache der Polizei. Es handelt sich vielmehr um einen Angriff gegen unsere Demokratie und Gesellschaft, den wir nur gemeinsam als Bürger abwehren können, so Dirk Kost, Erster Stellvertreten-der Landesvorsitzender.

Der 16. Januar 1945 mahnt uns zum Frieden und zu großer Wachsamkeit: Nie wieder soll nationalsozialistisches Gedankengut Raum gewinnen. Rassismus, Anti-semitismus und Fremdenfeindlichkeit haben hier keinen Platz. Das Gedenken an den 16. Januar darf nicht für Aufmärsche von Neonazis missbraucht werden. Ihr Aufmarsch steht in den Traditionslinien des Nationalsozialismus.

 

Wir, die Deutsche Polizeigewerkschaft, wollen gemeinsam deutliche und sichtba-re Zeichen für ein demokratisches und weltoffenes Magdeburg setzen. Aus diesem Grunde wird die DPolG LSA mit einem Stand auf dem Breiten Weg ab 12:00 Uhr zum vierten Mal vertreten sein.

 

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