Schon kleinere Maßnahmen bringen etwas

12. Januar 2012 | Themenbereich: Bayern, Deutsche Polizeigewerkschaft, Interessenvertretungen | Drucken

Nach dem Mord an dem Staatsanwalt während einer Gerichtsverhandlung im Dachauer Amtsgericht hält Hermann Benker, Vorsitzender des bayerischen Landesverbandes der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), eine generelle Durchführung verstärkter Sicherheitskontrollen beim Zugang zu Justizgebäuden für überzogen. Nach seiner Ansicht würden allerdings schon weniger aufwändige Maßnahmen, wie die verpflichtende Abgabe von Mänteln, Jacken und Taschen der Besucher am Eingang, für mehr Sicherheit sorgen.

„Damit nicht jeder Prozessbeteiligte oder Besucher unbehelligt ein Justizgebäude betreten und in Gerichtsverhandlungen in seiner Kleidung oder in Taschen versteckte Waffen mitbringen kann, wäre eine Eingangskontrolle durch Ablegen von Überbekleidung und Abgabe mitgebrachter Taschen mit weniger Aufwand als verstärkte Sicherheitskontrollen realisierbar, glaubt Benker. „Höhere Sicherheitsmaßnahmen soll es nach wie vor nur geben, wenn konkrete Anhaltspunkte für Bedrohungsszenarien bekannt sind.“

 

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