Autos besser vor Diebstahl schützen

4. Januar 2012 | Themenbereich: Berlin, Gewerkschaft der Polizei, Interessenvertretungen | Drucken

„Deutschland und Polen müssen bei der Bekämpfung des Diebstahls weiter gut zusammenarbeiten. Deutschland aber allein den „schwarzen Peter“ zuzuschieben, ist keine Grundlage für eine effektive und effiziente Zusammenarbeit bei der Bekämpfung des Kfz-Diebstahls. Der polnische Botschafter hat recht, wenn er bei der Bekämpfung des Autodiebstahls auch auf Prävention setzt. Die Polizei ist aufgrund der Personalsituation nicht mehr in der Lage, den notwendigen Kontrolldruck in der Fläche sicherzustellen. Berlin, Brandenburg und die Bundespolizei haben personelle Probleme. Deshalb ist Prävention wichtig. Helfen können zusätzliche Lenkradsperren und Alarmanlagen oder GPS-Systeme.“ Das erklärte heute der Landesbezirksvorsitzende der GdP Michael Purper.

Ausgangslage:

Der Kfz-Diebstahl wird durch die EU-Osterweiterung und dem Wegfall der Grenzkontrollen geprägt. Berlin ist aufgrund seiner geografischen Nähe zu den osteuropäischen Staaten ein Angriffsziel für reisende Tätergruppen.

Die Täter, organisierte Banden, arbeiten professionell und mit hohem Sachverstand auf dem Gebiet der Fahrzeugtechnik. Sie haben alle Möglichkeiten, die entwendeten Fahrzeuge zu verwerten, der Transport nach Osteuropa und in den asiatischen Raum ist gut organisiert.

Fahrzeuge werden teilweise auch schon in Brandenburg zerlegt.

 

Die Täter arbeiten auch mit sogenannten „Funkblockern“. Deshalb sollten Kfz-Besitzer immer darauf achten, ob ihr Fahrzeug tatsächlich verschlossen wurde.

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