Bilanz der Gurt- und Handykontrollen für das abgelaufene Jahr 2011

3. Januar 2012 | Themenbereich: Polizei, Saarland | Drucken

Die saarländische Polizei hatte unter Federführung der landesweit zuständigen Verkehrspolizeiinspektion (VPI) für das Jahr 2011 unter anderem das Thema „Gurt und Handy im öffentlichen Straßenverkehr“ zu einem besonderen Kontrollschwerpunkt gemacht.

Vorgesehen waren insgesamt vier Kontrollaktionen, die in europaweit konzeptionierte Kontrollwochen mit der Bezeichnung „TISPOL-Operation Seat Belt“ integriert waren. Die VPI berichtete im Verlaufe des Einsatzes mehrfach darüber.

Die Bilanz nach vier Kontrollwochen im Jahre 2011:

Insgesamt wurden knapp 148.000 Fahrzeuge kontrolliert. Dies entspricht einer theoretischen Zielgröße von 21 % Prozent des gesamten saarländischen Fahrzeugbestandes.

Es wurden 8.687 „Gurtmuffel“ ertappt. In 1.242 Fällen griffen die Fahrzeugführer während der Fahrt zum Handy, obwohl keine entsprechende Freisprecheinrichtung vorhanden war.

In diesem Zusammenhang führten die Beamtinnen und Beamten auch eine Sondererhebung zum Thema „Kindersicherung in Fahrzeugen“ durch, da die Zahl der verunglückten Kinder im Straßenverkehr nach wie vor hauptsächlich auf Verletzungen zurückzuführen sind, die sie sich aufgrund mangelnder Sicherung im Fahrzeuginneren bei einem Verkehrsunfall zuziehen. Hier machte die Polizei die Feststellung, dass in den 3.119 kontrollierten Fahrzeugen mit Kindern an Bord der Nachwuchs in 2.970 Fällen ordnungsgemäß gesichert war. In 149 Fällen waren überhaupt keine Rückhaltesysteme vorhanden, bzw. wurden diese nicht benutzt.

 

Auch 2012 wird sich die saarländische Polizei an weiteren, auf der Ebene der EU abgestimmten Kontrollaktionen, zum Thema „Gurt und Handy“ beteiligen

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